Unser erster Tag.

Nach einer doch sehr erholsamen Nacht schlichen sich die Ersten unter die Duschen. Und um halb neun nahmen wir, mit weiteren deutschen Teilnehmern unser Frühstück ein. Recht übersichtlich zwar, aber jeder Pinguin fand was zu essen . Die Organisation ist hier ausgezeichnet. Da haben wir nichts zu meckern.

Nun erhielten wir endlich unser langersehnten Akkreditierungen. Wir waren nun offizielle, stolze  Gymnaestrada-Teilnehmer.

Den Vormittag verbrachten wir damit, uns durch Helsinki zu schlängeln. Die Sprache kann man weder lesen noch schreiben, geschweige denn aussprechen. Überall treffen wir begeisterte Teilnehmer aller Nationen. Wir sind mittendrin im Trubel. Schnell sind die Ersten den „falschen“, aber gleichen Rucksäcken hinterhergelaufen. Wir hatten große Mühe, alle zusammen zu halten. Es wurde aber noch verrückter. Wir suchten unsere Mittagsversorgung in den Messehallen, zusammen mit weiteren zig tausenden Teilnehmern aller Nationen. Wir staunten über Australien, Südafrika, China, Neuseeland… Alles tobte, turnte, sang und jodelte durch die Hallen. Unglaublich und die ersten Eindrucke überwältigten uns. Wir schafften es bei aller Begeisterung unser Mittag dennoch einzunehmen. Während der kurzen „ Ruhepause“ überlegte unsere Reiseleiterin Moni wie wir nun am Besten das Stadion für die Eröffnungsveranstaltung finden. So schwer war es gar nicht, immer der Masse hinterher und schön seinen Vordermann fixieren. Ein Fußmarsch durch die Stadt führte uns zu unserem Stellplatz – und schon war wieder was geschafft!! Nun trudelten viele Nationen auf unserem Sammelplatz ein. Schweizer, Amis, Finnen – und aus den Lautsprechern dröhnte das erste mal der Gymnaestrada-Song und zugleich tanzten alle Nationen gemeinsam los.

Nach einer langen Wartezeit ging es nun endlich zum Olympiastadion. Wieder warten. Diesmal neben Portugal, später neben Brasilien und danach der Schweiz. Spontane Gesänge und Selfies verkürzten die Wartezeit und wir wollten auch nicht mehr warten. Wir wollten endlich hinter der Deutschlandfahne ins Stadion einmarschieren. Es war so weit – Deutschland marschierte ein, wie bei Olympischen Spielen. Und die Pinguine vollzählig mittendrin. Ein halbe Runde herum und dann ab auf die Tribüne, zusammen mit weiteren 2000 deutschen Teilnehmern. Aber den Rekord hält das Team aus der Schweiz mit 3.800 aktiven Teilnehmern. Zum Schluss lief der Gastgeber Finnland unter lautem Applaus aller Nationen ein. Wir erlebten nun eine farbenfrohe Eröffnungsveranstaltung, machten die Laola, tanzten den Flashmob und tauschten erste Mützen.

Überwältig und völlig knülle lassen wir nun den Abend ausklingen.

Gute Nacht und bis Morgen,

Eure PINGUINE.

Pinguine auf großer Wasserfahrt.

Am Freitag den 10. Juli war es endlich soweit. Pünktlich um 03.28 Uhr ging es los. Die Versorgungscrew hat pünktlich ihre Arbeit aufgenommen und ist in Richtung Norden gereist. Wir waren rechtzeitig am Hafen in Rostock. Was fehlte, war die Fähre.

Die Dame am Check-In blieb gelassen. „Die wird schon kommen!!“ Mit einstündiger Verspätung ging es dann endlich los. Das fängt ja gut an. Das Wetter hat es nicht so gut gemeint. Das Schiff hat ganz schön geschaukelt.

Zufrieden erreichten wir Schweden. Kurz vor unserer Ankunft an der Hütte, riss der Himmel auf und wir hatten einen super Blick auf den Vätternsee. Hannes hat diesen Ausblick als „grandios“ bezeichnet. Das Kolonne fahren müssen wir allerdings noch üben. Wir konnten beim Abendessen den Ausblick genießen und die Vorfreude wurde immer größer.

Doch es kam alles anders. Am nächsten Morgen mussten wir unser Maskottchen, den Pinguinpolo, zurücklassen. Der Autoschlüssel hat sich so gut „versteckt“, dass wir ihn nach intensiver Suche nicht wiedergefunden haben. Also mussten wir mit den verbliebenen drei Autos weiter nach Stockholm reisen. Zwischendurch haben wir die Vorräte aufgefüllt.

Auf der Fähre nach Helsinki haben wir weitere Teilnehmer der Weltgymnaestrada aus Schweden und Holland getroffen. Also konnten wir gleich den Flashmop auf dem Panoramadeck üben. Anschließend haben wir ein wenig gefeiert. Bei den Schweden ist es Sitte, auf jede Insel an der das Schiff vorbeifährt, einen zu trinken. In den Stockholmer Schären gibt es tausende. Prost!!

Am Sonntag konnten wir um 10.00 Uhr den Rest der Pinguinbande in die Arme nehmen. Alle sind gesund und munter angekommen. Das hätten wir!!

Jetzt konnte es endlich losgehen und morgen gehts weiter …!!

5.3.4.1. … Weiter geht`s.

Euer Pinguin Nr. 7

Unsere Verabschiedung!!

Unsere Verabschiedung und unser Abflug!!

Es geht endlich los!!! ;-))

nach vielen aufregenden Planungswochen können wir nun endlich ganz entspannt ins Flugzeug steigen!! Die Stimmung ist super und es ist ein Knistern in der Luft!!

Mit unserem sehr netten Busfahrer vom Busunternehmen BOS (Busverkehr Oder Spree) lief unsere erste Überfahrt super glatt!!

Nachfolgend findet der ihr ein par Eindrücke!!

Unsere Busse breiten ihre Flügel aus!! ;-))

Mitten in der Nacht, so gegen 3.00 Uhr war die Nacht spätestens für alle “Busfahrer” vorbei.

Noch etwas verschlafen trafen sich alle in der Waldsiedlung in Grünheide zur Abfahrt. Nur Hannes stieß nach durchzechter Nacht erst in Rostock, an der Fähre zu unserer Ausreißergruppe dazu.

Nun konnten alle Fahrt aufnehmen, die Fähre befahren und besteigen.

Das Treffen nachts um halb vier und die Verabschiedung nachts um zehn nach halb vier.

Unser Abschlusstraining am 3.7.2015

Unser Abschlusstraining in den heiligen Hallen (Stadthalle-Erkner) lief super!! Und unsere Lieben konnten das verlängerte Programm für die Weltgymnaestrada noch einmal bestaunen.

Als Abschluss dieses schon aufregenden Tages saßen alle noch einmal beisammen und unser Maskottchen für Helsinki erblickte das Licht der Welt!! ;-))

Erkners Turnerinnen erfolgreich


“Bezirksmeistertitel gehen an Maria Kirsch , Lina Haufe und beide Mannschaften…
Am 18.04.2015 fanden die diesjährigen Bezirksmeisterschaften des Turnbezirkes Mittelmark in Potsdam statt. Wie auch in den vergangenen Jahren, müssen sich hier die Turnerinnen für die Landesmeisterschaften im Einzel und auch in der Mannschaft qualifizieren.

Als erstes mussten die Kinder der P5 ihre Leistungen den Kampfrichtern präsentieren. Trainerin Netti
Gutsche reiste mit einer sehr jungen und neu aufgestellten Mannschaft an: Neele Stieler, Mia
Vollrath, Ina Nevyhosteny, Luise Kuschfeld, Lotte van Elkan und Clara Schlittermann. Das Wettkampfprogramm wurde in diesem Jahr geändert und so schlichen sich doch hier und da noch einige Fehler ein. Der Balken entpuppte sich als Zitterbalken und einige Mädels landeten leider neben dem Gerät. Der Sprungtisch mit 1,10m Höhe ist nur unwesentlich niedriger als einige unserer Turnerinnen. Umso beachtlicher waren Inas zwei tolle Sprünge, die von den Kampfrichtern mit hohen Wertungen belohnt wurden.
Nach zweieinhalb Stunden Wettkampf waren alle sichtlich erschöpft, aber zufrieden mit ihren Leistungen. „Es gibt noch einiges zu tun, aber sie haben das gezeigt, was sie bisher können“, resümierte Trainerin Netti Gutsche vor der Siegerehrung. Mit einem zweiten Platz in der Mannschaftswertung, einem vierten Platz von Mia Vollrath in der Einzelwertung, mit Medaille um den Hals und Mannschaftspokal in der Hand traten alle Mädels lachend die Heimreise an.

Ebenfalls in diesem Durchgang gingen auch die Turnerinnen der Jugend an den Start. Hier hatte Erkner nur eine Turnerin am Start. Chantal Gutsche turnte das erste Mal in der Leistungsklasse 3 und lieferte einen wunderbaren Wettkampf ab. Durch kleine Fehler verpasste sie leider einen Platz auf dem Podest. Aber auch mit dem undankbaren vierten Platz sind Turnerin und Trainerin sehr zufrieden.

Am späten Nachmittag starteten dann endlich die Turnerinnen der Leistungsklassen 4 und 3 im
Kinderbereich. „Heute werden wir wohl keinen Blumentopf gewinnen“, waren sich die Trainerinnen, Silke Meier und Tina Bergau, vor Wettkampfbeginn einig. „Wir haben viel Zeit in unser Showteam investiert“, da kommt das eine oder andere schon mal zu kurz“, so Tina Bergau weiter.
Unsere beiden Mannschaften, in der LK4 (Maria Kirsch, Lilli Oecknick, Helene Bartholomäus, Amelie
Haack, Heidi Kreuziger, Pauline Peter) und in der LK3
(Lina Haufe, Emilia Petzold, Nele Senfleben, Lea Saborowski, Josy Radecke), gingen zusammen mit unseren beiden Einzelstarterinnen, Silja Madaus und Julia Brückner, motiviert ans Einturnen. Denn auch hier galt es, die neuen Anforderungen zu präsentieren. An ihren Startgeräten, Boden (LK 4) und Stufenbarren (LK 3), zeigten beide Mannschaften tolle Leistungen und wechselten mit Erstaunen darüber zu ihren nächsten Geräten, dem Sprung und dem Balken. Am Sprung gelang es unserer jüngsten Turnerin, Julia Büttner, den Handstützüberschlag ohne Hilfe zu zeigen. Eine tolle Leistung, die mit 10,4 Punkten belohnt wurde.
Am Balken der LK 3 gab es leider einige Landungen neben dem Gerät, was die Stimmung aber nicht beeinträchtigte. Alle spürten wohl, dass es doch einen Blumentopf zu gewinnen gibt. Am Schluss waren für die LK3 die sichersten Geräte an der Reihe, der Boden und der Sprung. Zwei tolle Geräte, an denen die Mädels ihr hohes Leistungsniveau zeigen konnten.
Auch am Stufenbarren, ihrem dritten Gerät an diesem Tag, überzeugten die Mädels der LK 4 die Kampfrichter mit ihren Übungen. „Es konnten zwar noch nicht alle Elemente gezeigt werden, aber das, was geturnt wurde, war super“, zeigte sich Trainerin Silke Meier erfreut nach diesem Durchgang.
Leider musste die
LK4 zum Ende des Wettkampes zum schwierigsten Gerät, dem Balken. Dieser war uns zu dieser fortgeschrittenen Stunde und in der engen Halle wirklich nicht wohlgestimmt. Die Mädels zitterten sich so durch ihre Übungen und beendeten so ihren tollen Wettkampf.

Die Zeit bis zur Siegerehrung überbrückten die Trainierinnen und Kampfrichter mit einer ersten
Auswertung. „Silja hat heute den Wettkampf ihres Lebens geturnt“, sprudeltet es voller Freude aus Silke heraus. Recht sollte sie behalten, denn Silja, Helene, Heidi, Pauline und Lilli turnten sich unter die ersten zehn Platzierten und reisen nun zur Landesmeisterschaft. Pauline Peter wurde überraschend dritte und Maria Kirsch – Bezirksmeisterin in ihrer Leistungsklasse. Zusammen standen alle noch einmal auf dem obersten Treppchen und holten sich den Pokal in der Mannschaft ab. Großartig und herzlichen Glückwunsch.

Und die LK 3? Es ist doch mehr als ein Blumentopf geworden. Lina holte sich den Bezirksmeistertitel und Emilia den dritten Platz. Gemeinsam standen dann alle fünf auf dem obersten Treppchen, um den Mannschaftspokal entgegenzunehmen und alle qualifizierten sich für die Landesmeisterschaften. Das war viel mehr als erwartet. Toll! Glückwunsch Mädels!!

kleine pinguine gaaaaanz oben!!

Heute Abend, sorry gestern, hatten wir einen Auftritt in einer großen Halle in Berlin zwischen Warschauer Straße und dem Ostbahnhof. Was soll ich sagen………. mir fehlen die Worte, ich schreibe trotzdem weiter. Der Wortsalat wird erst später beseitigt. Wir waren in der O2 World!!!!! Auf der Bühne wo Leute wie Rihanna, die Fanta Vier, Andreas Gabalier und die anderen Großen dieser Welt auftreten. Und wer stand zur besten Zeit am Sonntagabend um 19.00 Uhr auf der Bühne? Die Pinguine!! Wir!?!! Phänomenal!!! Wahnsinn!!!!

Das kann ich nicht beschreiben, das muss man erleben. Das muss man vor allem gemeinsam erleben. Danke, dass wir das alle zusammen erleben durften!!

So nun aber Arschbacken zusammen, konzentrieren und von vorn, auch wenn es schon sehr spät bzw. früh ist:

Wir sind in der Eishockeygästekabine einquartiert worden. Das war schon mal toll. Wir haben auch sofort mit der Verwandlung der Mädels in Pinguine angefangen. Anfangs hatten wir einige Schwierigkeiten mit der Orientierung in der Halle. Man ist die Halle groß. Gegen 17.30 Uhr hatten wir unsere Stellprobe. Für so eine große Halle war unsere Auftrittsfläche doch recht klein geraten. Wir haben mehrere Varianten probiert. Es standen eine Menge Gerätschaften der Stars auf der Bühne. Dann wurden auch noch Seile gespannt. Somit haben wir nochmal die Bühne besichtigt. Der Einlass der Zuschauer hat sich anschließend um ein paar Minuten verschoben. Die Pinguine haben mal wieder übernommen. Da war doch schon mal was?

So langsam wurde es spannend. Alles war perfekt vorbereitet. Die Trainer waren mindestens so aufgeregt wie wir,die kleinen Pinguine waren am Coolsten. In den letzten Minuten vor dem Auftritt haben wir uns nochmal richtig konzentriert. Aus unseren bisherigen Auftritten haben wir zum Glück einiges gelernt. Wir hatten zwar Knoten im Bauch und das große Zittern, aber der Angstschweiß ist ausgeblieben und die Buchsen hatte auch niemand voll. Ich habe jedenfalls nichts gemerkt.

Dann ging es los. Wir haben die Q2 World gerockt. Vielleicht nicht ganz perfekt, aber auf jeden Fall einzigartig. Knapp 9.000 Zuschauer in der Halle und wir auf der Bühne!!!!! Und schon war es wieder vorbei. Nach dem Auftritt waren wir alle überglücklich. Unser Fanclub war einfach super!! Gefühlt waren das mindestens tausend Pinguinfans. So ein riesen Ramba Zamba haben wir selten erlebt. Danke Pinguinfans Mamas, Papas, Omas, Opas and Friends.

Nun wollten wir nur noch das Feuerwerk der Turnkunst genießen. Leider waren nicht mehr genügend Plätze für die ganze Pinguinbande frei. Wir haben nach einer Lounge gefragt. Das geht natürlich nicht. Na gut, dann haben wir halt die Bar eingenommen, uns häuslich eingerichtet und schon mal die Möbel gerückt. Dann war doch eine Lounge für uns frei. Na geht doch!! ;-))))

Jetzt waren die Pinguine gaaaanz oben!!! Direkt unter der Hallendecke konnten wir den Rest der Show genießen. In der Pause sind einige Papapinguine dann schnell runter (man ist die Halle groß) und haben die Airtrackbahn für den Abtransport vorbereitet. Ein Pinguinpapa hatte die Idee, auf dem Rückweg (man ist die Halle groß) Cola für die kleinen Pinguine zu holen. Ein super Kellner hat dieses Vorhaben vereitelt. Er war von uns so begeistert, dass er kurze Hand das Tablett geschnappt hat und in die Lounge (man ist die Halle groß) gebracht hat. Jetzt hat er uns Pinguine begeistert. Ganz große Klasse!!

Es hat auch nicht lange gedauert, bis alle 9.000 Zuschauer wussten, wo die Pinguine sind. Wir sind mal wieder aufgefallen. Natürlich wie immer nur positiv!! ;-)) Es ist allerdings noch nicht klar, ob wir nochmal in die O2 World dürfen.
Leider verging die Zeit viel zu schnell. Wir mussten zum Finale wieder auf die Bühne. (man….)

Der tollste Abend der Pinguingeschichte neigte sich viel viel zu schnell seinem Ende.

Aber ich freue mich jetzt schon, wenn ich mir vorstelle, dass wir uns in 40 Jahren mit dem Rollator bewaffnet zum Kaffeeklatsch treffen und alle Tränen in den Augen haben werden ,wenn wir davon erzählen. So, eine Nummer sollte unbedingt auf die Liste“ was ein Mensch mindestens einmal im Leben tun sollte“.

Was soll jetzt noch kommen? Jetzt kommt Helsinki!!!!

Aber nach der Show ist vor der After Show Party. Am kommenden Samstag wird erst mal gefeiert.

Vielleicht nicht perfekt, aber immer einzigartig. 5,3,4,1 – Weiter geht`s!!

Euer Pinguin Nr. 7 – GP

Gedanken eines Pinguins …

Das erste Jahr, dass ganz im Zeichen der Pinguine stand, geht nun zu Ende. Wir haben viel erlebt. Was zur Weihnachtsgala 2012 begann, haben wir in diesem Jahr ausgebaut. Im Februar fanden die ersten Flugübungen statt. Wir hatten alle reichlich Angstschweiß auf der Stirn. Inzwischen gibt es an dieser Stelle gar kein Problem mehr. Im Gegenteil, es macht Spaß und die Flüge sehen toll aus!!
Im Mai hatten wir dann einen heißen Auftritt beim TuJu Ausscheid in Berlin Schöneberg. Nach unserem ebenfalls heißen Ausflug nach Sellin zu Pfingsten sind wir voller Euphorie nach Flöha zum TuJu Bundesfinale gefahren und haben uns kräftig die Flügel verbogen. Anschließend haben wir uns den Sommer über erstmal verkrochen. Aber auch das gehört dazu und ich denke dieses Erlebnis hat uns noch mehr zusammengeschweißt und uns stärker gemacht. Wie das im Leben so ist, folgt auf Regen immer wieder Sonnenschein. Unmittelbar nach unserem Ausflug nach Flöha kamen zwei riesen News, die unsere Knie weich werden ließen. Wir fahren für Deutschland nach Helsinki zur Weltgymnaestrada und wir eröffnen am 18. Januar 2015 das „Feuerwerk der Turnkunst“ in der O2 World. Gaaaaaanz großes Kino!!

Leider mussten einige Pinguine unsere Familie verlassen. Das macht nicht nur mich sehr traurig. Es sind allerdings auch neue Pinguine dazugekommen. Wir haben jetzt sogar einen offiziellen Glücksbringer in unseren Reihen. Da sind die Tröpfchen wieder und Klärchen auch.

Am 14. November hatten wir unseren bisher schönsten Auftritt, der mit dem Zuschaueraward bei der Show & Dance Gala in Berlin belohnt wurde. Wir waren das einzige Team aus Brandenburg neben 22 Berliner Teams und haben sie wegge …….!! ;-))) Darauf können wir stolz sein. Das zeigt uns auch, was alles möglich ist, wenn wir hochkonzentriert und diszipliniert an unsere Auftritte rangehen. Diese Performance sollte mindestens die Nulllinie für künftige Auftritte darstellen. Im Dezember haben wir uns in Erkner präsentiert und einen schönen Jahresabschluss beim WeihnachtsTurnMarkt genossen.

So, 2015 geht es also gleich richtig los. Wir werden noch härter trainieren und müssen auch disziplinierter sein. Jedes anstehende Training ist immer das wichtigste und erfordert die Anwesenheit von allen. Wir müssen aber auch toleranter sein, wenn ein Pinguin mal ein kleines Extratraining braucht. Wir müssen also noch mehr zusammenrücken, denn nur so können wir erfolgreich sein und maximalen Spaß an der Eiswelt haben. Lasst uns die O2 World zum Kochen und das Eis zum Schmelzen bringen. Die Messlatte liegt ganz schön hoch. Das wird für uns alle ein unvergessliches Erlebnis, von dem wir in tausend Jahren noch schwärmen werden.

… oder die Neujahrsansprache!!

Im Sommer verpacken wir die Eiswelt, denn es geht nach Finnland.

In ein Land, in dem es Meisterschaften im Gummistiefelweitwurf gibt. In ein Land, in dem Menschen häufiger in die Sauna als zum Einkaufen gehen. In ein Land, in dem die Kräuterbonbons, ach nein das waren die anderen. In ein Land, in dem im Sommer die Sonne nicht untergeht. In ein Land, in dem Winter- und Motorsport erheblich populärer sind als Fußball. In ein Land, in dem die Männer Vodka aus Flaschen trinken und morgens um 07.00 Uhr schon fettige Knacker vom Grill essen. In ein Land, mit einer atemberaubenden Natur. In das Land, in dem der Weihnachtsmann wohnt. In ein Land, mit einer der besten Schulbildungen der Welt. In ein Land, in dem man als Tourist beim Paddeln lieber ein GPS mitnehmen sollte. In ein Land, in dem das Leben das ganze Jahr im Freien stattfindet. In ein Land, aus dem große Bands wie „HIM“ oder „Sunrise Avenue“ kommen. In ein Land, in dem wir 20.000 Gleichgesinnte aus aller Welt treffen werden. Kurzum wir fahren zu Freunden. Ich freue mich, endlich wieder nach Finnland zu fahren.

Es liegt also ein sehr aufregendes und spannendes Jahr vor uns. Die Vorfreude ist riesengroß, das alles mit Euch erleben zu dürfen.

Sonnenuntergang heißt auf Finnisch übrigens „ aurigonlasku“ und nicht „Hel sinki“!! ;-)))

Es ist auch mal Zeit, Danke zu sagen. Danke an all die fleißigen Helfer im Hintergrund. An alle, die vor jedem Auftritt die Mädels in Pinguine verwandeln. Die lackieren, aerodynamische Feinheiten vornehmen, Airbags aktivieren, Softwareupdates bei den Pinguinen aufspielen, Zickereien ertragen, Stullen schmieren, Bouletten braten, das ganze Geraffel hin und her karren, usw. usw. und immer noch gut drauf sind. Danke an unsere Trainer, die verrückt genug sind, so ein Projekt mit einer Horde Papas anzugehen, die keine Turner, aber ein „wenig“ irre sind. Danke an die Leute, die an uns glauben und uns finanziell unterstützen. Ohne Euch geht sowas nicht!!

Ich wünsche allen Pinguinen, Trainern, Pinguinfreunden und Euren Familien einen guten Start ins PinguinO2WorldHelsinkijahr 2015.

So Nr. 7 geht jetzt, artgerecht, an den Strand feiern.

Vielleicht nicht perfekt, aber immer einzigartig. 5,3,4,1 – Weiter geht`s!!

Euer Pinguin Nr. 7 – GP

Pinguine Version 1.52

So, nachdem sich alle Pinguine nach unserem Erfolg bei der Show & Dance Gala wieder beruhigt hatten, konnten wir weiter an der Eiswelt arbeiten. Wir haben ein par Updates durchgeführt, um uns an die Gegebenheiten der jeweiligen Auftritte anzupassen. Denn in einigen Hallen sitzt das Publikum schließlich nicht nur vorn. Wir haben uns für die Version 1.52 entschieden. Diese werden wir am 18.01.2015 beim Feuerwerk der Turnkunst zeigen. Bis dahin haben wir nur noch zwei Trainingseinheiten. Hoffentlich können wir noch ein Sondertraining einschieben. Denn das Publikum in der O2 World erwartet schließlich auch von uns mit Recht ein Feuerwerk der Turnkunst. Vorher haben wir quasi als Heimspiel noch einen Auftritt in Erkner am 11.Januar beim EWE Fussball-Cup.

Am 13. Dezember hatten wir einen Auftritt im Bildungszentrum Erkner. Die Umkleide war der Hammer. Ein Konferenzraum von ausreichender Größe und die kalten Getränke sind sogar „nachgewachsen“. Eine Tafel wurde sofort für ein riesiges Pinguinbild genutzt. Das entstandene Kunstwerk hat unsere Pinguinfamilie sehr gut dargestellt. Sogar ein kopfloser Pinguin war dabei!! ;-)))

Beim Auftritt mussten wir die Airtrackbahn aufgrund der beengten Platzverhältnisse weglassen. So wurde es ein kuschliger Auftritt bei dem das Publikum – mittendrin – statt „nur“ dabei war. Anschließend haben wir dann die Airtrackbahn ins Publikum geworfen, um mit interessanten Sprüngen noch mehr Action zu zeigen. Das war gar nicht so einfach. Einige Zuschauer schienen, vor lauter Begeisterung, am Fußboden festgeklebt zu sein!! ;-)) Beim Abtransport der Eiswelt sind die Pinguinpapas in alle vier Himmelsrichtungen ausgeschwärmt. Aber nach einem kurzem Orientierungsflug ist die gesamte Ausrüstung wieder in den entsprechenden Autos und in der Stadthalle angekommen.

Nur eine Woche später, am 20. Dezember fand dann unsere Weihnachtsg… äh unser diesjähriger WeihnachtsTurnMarkt statt. In diesem Jahr wurde diese Veranstaltung speziell für unsere Pinguinfamilie ausgerichtet. Dank des gesamten Vereins und vielen herzergreifenden Shows konnte gaaaaanz viel Geld für Helsinki gesammelt werden. Danke an alle Spender und Käufer und Danke an all die fleißigen Helfer, kreativen Bastler und Verkäufer. Alle haben wie immer einen super Job gemacht, zu einem schönen Nachmittag beigetragen und unseren gesamten Verein zu einer großen Pinguinfamilie werden lassen. Ich glaube, dass Publikum war zufrieden und ein paar kleine Kanten können wir in der Zukunft noch ein wenig glatter schleifen. Zum Abschluss haben wir dann die Pinguine 1.1 gezeigt und gemerkt, dass wir uns für die O2 World noch ein wenig steigern möchten!! ;-))

So nun kommen erstmal die Feiertage. Esst nicht zuviele Leckereien, sonst ist das ganze Fitnesstraining für die Katz gewesen. Apropos Fitnesstraining. Das Interesse für das neue Donnerstagstraining war ganz groß auf dem WeihnachtsTurnMarkt. Ich denke wir bekommen noch Zuwachs. Dann kann sich unser Survivaltrainer nicht mehr ganz so doll auf jeden einzelnen konzentrieren. Hihi!! ;-))

Ich wünsche allen Pinguinfreunden ein schönes und erholsames Weihnachtsfest.

Vielleicht nicht perfekt, aber immer einzigartig. 5,3,4,1 – Weiter geht`s!!

Euer Pinguin Nr. 7 – GP

pssst….. Ich melde mich dieses Jahr nochmal.. Also reinschauen!!

Pinguine außer Kontrolle!!

Am 14.11.2014 fand die Show & Dance Gala des BTB im Horst-Korber Sportzentum statt . Wir wurden vom Berliner Turnerbund eingeladen und freuten uns auf einen schönen Auft ritt . Treff punkt war 15.00 Uhr. Und das an einem Freitag mit Schule, Arbeit und einer Anreise im Freitag-Wochenend-Feierabend-Großstadtverkehr. Es kam also wie es kommen musste. Zur Stellprobe waren noch nicht alle Pinguine in der Halle. Egal, konzentriert spulten wir unseren Probedurchgang ab.

Wieder in der Kabine angekommen, waren dann auch die restlichen Pinguine heil und unversehrt eingefl ogen. Jeder hatt e sein Schnick und Schnack und Zipp und Zapp dabei!! Bis auf einen, der hatt e sein Equipment in der rechten Hand – Schuhe und Gürtel. Den Rest hatte er gleich am Mann. Eben ein echter Pinguin!! ;-))

Mit Startnummer 22 waren wir die vorletzte Gruppe. Die Wartezeit war lang und wir mussten die Zügel kurz halten. Dann war es soweit. Bei super Beleuchtung und toller Akusti k konnten wir die „vereiste Bühne“ zum schmelzen bringen. Uns war ein toller Auft ritt gelungen. Alle Flieger sind sauber abgehoben und nach einem Langstreckenflug sicher gelandet. Ich glaube zukünft ig benöti gen wir eine Genehmigung der Luftfahrtbehörde. Das Publikum war begeistert und WIR? – super zufrieden, überglücklich und überaus strahlende Pinguine.

Zum Abschluss sind alle Gruppen noch einmal auf die Bühne gelaufen. Na fast alle. Die Pinguine sind gefl ogen, getanzt und alles was es außer laufen an Fortbewegung noch so gibt.

Bei dieser Veranstaltung entscheidet das Publikum über die Wertung. Gespannt warteten wir auf die Bekanntgabe der Platzierungen. Begonnen wurde bei Platz 5. Viele Startnummern wurden vorgelesen, nur die 22 war noch nicht dabei. Aber einen Platz gab es ja noch. Der Herzschlag der kleinen Pinguine vor mir, war auf einmal deutlich zu hören. Und dann, wir hörten es alle deutlich aus den Lautsprechern. Der Zuschauer Award geht an die Startnummer 22…. Der Rest war nicht mehr zu verstehen. Es gab kein Halten mehr. Die Pinguine waren außer Kontrolle geraten. Atemlos, ein hoch auf uns… und das wirklich durch die halbe Nacht. Vielen Dank liebes Publikum!!

Die Abbauarbeiten der Bühne sollten sich um unbesti mmte Zeit verschieben, denn die Pinguine hatt en übernommen. Das geschulte Pinguinauge konnte sogar Pipi in den Augen unserer Trainer erkennen. Die Party nahm ihren Lauf und die Pinguingesänge hallten noch lange durch die schöne Novembernacht. Um 22.30 Uhr kam dann noch eine Verkehrsdurchsage: „Pinguine auf der A 100“…

Gute Nacht!!

Vielleicht nicht perfekt, aber immer einzigartig. 5,3,4,1 – Weiter geht`s!!

Euer Pinguin Nr. 7 – GP

pssst….. Wir hatten sogar eine Austauschschülerin aus Frankreich kurzerhand in unser Programm eingebaut. Melinè nach dem Programm: „Das war mein schönster Tag, heute in Berlin“!!