Unser fünfter Tag.

Unser fünfter Tag und der zweite Auftritt.

Für die Pinguinfamilie startete der Donnerstag schon sehr zeitig, um 5 Uhr um genau zu sein. Trotz müder Augen ging das Schminken gleich los und nebenbei wurde den Pinguinen von lieben Helfern das Frühstück zubereitet. Hingegen aller Erwartungen ging es zügig und trotzdem entspannt Richtung Messehalle 7, wo unser zweiter Auftritt statt fand.

Dort angekommen bereitete sich unsere Pinguinherde voller Vorfreude auf den Auftritt vor. Besonders schön war der Moment, in dem sich alle Pinguine nochmal versammelt hatten, um sich gegenseitig zu motivieren. Im Kreis wurde nochmal klar „Einer für Alle und Alle für Einen“.

Mit Herzklopfen, aber auch viel Vorfreude, gingen wir auf die Bühne und begeisterten das Publikum. Diese Begeisterung übertrug sich auch auf uns!! ;-)) Alles im Allem war es eine gelungene Performance, mit Höhepunkten wie dem Schlüpfen unseres Babypinguins Luise und dem schönen gemeinsamen Abschlusstanz. Danach watschelte die Pinguinfamilie freudestrahlend und stolz gemeinsam mit den Dreamdaddys aus Falkensee von der Bühne.

Schnell wurden die Sachen gepackt und andere Nationen angefeuert. Doch nach der großen Aufregung verspürte jeder Pinguin allmählich Hunger und somit ging es zum Mittag. Nach der Anspannung und den neu gesammelten Eindrücken steckte uns die kurze Nacht noch in den Knochen. Somit ging es für die meisten wieder in die Schule zum entspannen.

Ein kleiner Teil unserer Truppe hat sich unter der Führung von Hannes die Festungsinsel Suomenlinna angeschaut. Bei strahlendem Sonnenschein sind wir mit einer kleinen Fähre auf die Insel übergesetzt. Wir hatten somit gleich eine kleine Hafenrundfahrt. Nach einer kleinen Erkundung haben wir uns unter einer uralten Linde ein wenig ausgeruht. Ganz schnell waren „Schlafgeräusche“ zu hören. ;-)) Alle waren tiefen entspannt.

In der Ferne zog ein Gewitter auf. Blitze über der Skyline von Helsinki. Diese Bilder haben sich blitzschnell in unser Hirn eingebrannt. Das waren tolle Eindrücke!!

Bei unserer weiteren Erkundung haben wir die Kanonen gefunden und genauestens inspiziert.

Hannes hat das Ganze noch mit ein wenig Fachwissen untermalt und so hatten wir einen tollen Ausflug und das Gewitter hat uns zum Glück verschont.

Um 18.00 Uhr haben wir die Pinguinfamilie wieder zusammengeführt, wir trafen uns an der „Get together Area“ um gemeinsam zu essen. Ganz nach dem Motto „Make the earth move“ schlängelte sich die internationale Polonaise, angeführt von den Pinguinen, über den Platz. Trotz guter Stimmung, machte sich nach diesen anstrengenden Tagen schon wieder die Müdigkeit breit und wir machten uns auf den Weg nach Hause.

Zu Hause angekommen liefen wir aber wieder zu Höchstformen auf und es begann einer hitziger „Shufflecontest“!! ;-)) Nebenbei hingen die mit Febreeze eingesprühten Pinguine auf der Leine.

Kurz bevor die Meute ins Bett gehen wollte, traf auch der verloren gegangene Pinguin Susi wieder ein. Sie kam von einer auf einem Ausflugsschiff organisierten Dankes-Feier des Deutschen Turner-Bundes, wo sie uns mit Sicherheit gut vertreten hat. Sie berichtete uns von einem gelungenem Abend.

Glücklich und gespannt auf den kommenden Auftrittstag gingen alle nach langen wachen Stunden müde, geschafft und auch etwas … ins Bett!! ;-))

Viele liebe Grüße

von Euren Pinguinen!! ;-))

PS: Wir möchten Euch schon jetzt für Eure tollen Kommentare danken!! Sie sind wirklich toll und auch wir selbst haben beim Lesen manchmal „Pippi“ in den Augen!! :-))

 

Unser vierter Tag.

Der vierte Tag – ein geplanter Gammeltag und was daraus wurde.

Heute konnten wir etwas länger schlafen. Beim Frühstück waren wir fast die Letzten und doch mussten einige auf dem Boden picknicken, da keine Plätze mehr frei waren. Gestandene Gymnaestrada Teilnehmer sagten: „Auch das müsse man mal erlebt haben und traten glatt auf die nächste Stulle!!“

Gegen 11.00 Uhr haben wir uns in aller Ruhe auf den Weg zum Messukesskus gemacht und Mittag gegessen. Anschließend sind wir zum „German Afternoon“ gegangen und erlebten eine lebendige, tolle Show.

Neben den „Bacharaches Oldtimern“ und den „Green Spirits“ sahen wir interessante Darbietungen aus Dance, Akrobatik und kreativ umgesetzten Programmen. Sehr bemerkenswert waren auch die Übergänge jedes einzelnen Acts. Angefangen mit den aufgestapelten Mattenrollen die zu Bergen wurden oder der Wiederaufbau der Bodenmatten über die Darstellung von Wasser und Wellen. Es waren wirklich tolle Anregungen für zukünftige Showprogramme dabei!! ;-)) Aus Sicht des Alters ist nach oben noch eine Menge Luft, denn Saltos oder Akrobatik mit viel Witz sind – wie wir heute gesehen haben – jenseits der 60 durchaus noch sehr gut möglich!! ;-))

Am Nachmittag haben wir die City von Helsinki unsicher gemacht. Bei herrlichem Sonnenschein haben wir am Hafen die Seele baumeln lassen und die Kinder konnten ein dickes, leckeres Eis essen. Nun konnten auch wir endlich das Flair der kleinsten skandinavischen Hauptstadt in uns aufsaugen.

Da wir morgen einen anstrengenden und sehr früh beginnenden Tag haben, teilte sich die Gruppe nach dem gemeinsamen Abendbrot in Zuseher des „Midnight Sun Spezials“ im Olympiastadium und den „Nach-Hause-Fahrern“ zum Schlafen.

Morgen wird unsere Nacht spätestens um 5.00 Uhr vorbei sein. Und auch deshalb werden wir unseren heutigen Bericht an dieser Stelle erst einmal beenden und von unserem morgigen Auftritt um 9.40 Uhr süß träumen.

Drückt uns für morgen all Eure Daumen und Zehen!! ;-))

Viele liebe Grüße

Eure Pinguine.

Unser dritter Tag.

Unser dritter Tag – der 1. Auftritt.

Heute gab es schon um 7 Uhr Frühstück. Somit war die letzte Nacht sehr zeitig zu Ende und als ob unsere „grünen“ Volunteers es gewusst hätten, gab es eine Extra-Stärkung Kakao und Milch.

Pünktlich ab 8.00 Uhr wurden dann die Pinguine „lackiert“. Nach etwa zweieinhalb Stunden war auch der letzte Strich getrocknet und wir machten uns gegen 11.00 Uhr auf den Weg zum „Messukesskus“. Das sind die Messehallen wo unsere Auftritte während der Weltgymnaestrada stattfinden.

Unsere frisch verwandelten Pinguin-Mädels und Jungs ;-)) haben bereits im Zug alle Blicke auf sich gezogen. Im Messukesskus angekommen, ging die Knipserei schon los. Alle wollten Fotos mit den Pinguinen. Wir haben die Stimmung mit unseren lauten Gesängen noch zusätzlich angeheizt!! ;-))

Nach dem Mittagessen ging es endlich los. Nun waren auch die Aufregung und die Klöße im Hals plötzlich und „vollkommen unerwartet“ wieder da!! ;-)) Schließlich war es auch unser erster gemeinsamer Auftritt mit den „Dreamdaddys“ aus Falkensee.

Im ausreichend großen Backstage-Bereich (wir befinden uns schließlich in einer Messehalle einer europäischen Hauptstadt) haben wir uns dann gemeinsam erwärmt. Die „Air-Cracks & Friends“ haben uns dafür ihre Tumblingbahn zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!!

Endlich wurden auch die Pinguine von der Leine gelassen. Nach einer langen Zeit der Vorbereitung mit hartem Training flogen die Pinguine endlich wieder in dem so angenehmen Rampenlicht. Wir konnten eine gelungene Performance gemeinsam mit dem TSV Falkensee genießen. Leider ist unser Auftritt immer noch viel zu schnell vorbei. Aber wir dürfen ja zum Glück noch zwei mal ran!! ;-))

Anschließend haben wir uns noch einige weitere Performances von anderen Nationen anschauen können. Es ist schon erstaunlich, wie vielfältig Showprogramme sein können. Der Phantasie sind halt keine Grenzen gesetzt.

Der Tausch von Pins, also zu deutsch Ansteckern, läuft auf Hochtouren. Die Mädels haben die Aufmerksamkeit der anderen Gymnaestrada-Teilnehmer, noch geschminkt genossen. Am liebsten wären wir noch ein paar Stunden dort geblieben. Aber die Geräusche aus der Magengegend wurden zunehmend lauter. Somit haben wir uns auf den Rückweg gemacht und wieder ein 3 Gänge Menü aus dem Campingkoffer vertilgt.

Unser Schlachtruf für die Woche: 5.3.4.1. … Schwarz und Weiß – Wir verzaubern das Eis. Besonders schön ist es wenn klein Luise diesen Schlachtruf anstimmt, um sich für den Tausch ihrer Schweden Mütze zu bedanken!! ;-))

PS: Über weitere Statements und Grüße aus der Heimat würden sich alle Pinguine riesig freuen!! ;-))

Unser zweiter Tag.

Unser zweiter Tag in Finnland und das erste Training mit Falkensee.

Zum Frühstück gab es heute nun endlich Nutella, so konnten alle Pinguine kräftig gestärkt und sehr froh in den Tag starten!! ;-))

Nach unserem eigenen Training um 9.30 Uhr trafen wir uns Punkt 10.00 Uhr auf der Mittelebene der Unterkunft, im Freien mit den Dreamdaddys des TSV Falkensee zur Stellprobe. Fröhlich begrüßt und kurz bekannt gemacht, lief alles überraschend glatt. Nun weiß auch der letzte Akteur wo es lang geht. Wir können morgen entspannt, aber doch positiv aufgeregt in unseren ersten Auftrittstag starten!!

Ich bin mir sicher ihr kennt das Gefühl vom Kitzeln und Brutzeln des Brausepulvers, wenn es langsam beginnt auf der Zunge zu kitzeln. So in etwa fühlen wir uns jetzt!! Die Aufregung steigt stetig!! ;-))

Eingestimmt haben wir uns heute nach dem Mittagsmahl in den Messehallen von Helsinki.

In Halle „Zürich“, wo auch wir morgen starten werden, konnten wir die ersten Programme der Nationen Schweden, Großbritannien, Australien, Portugal, Dänemark … und auch Deutschland bewundern.

Anschließend mischten wir uns unter die bunte Gymnaestrada-Familie und genossen den Abend.

Und nun HUSCH, HUSCH ins Bettchen, denn morgen ist unser großer erster Auftrittstag.

Viele liebe Brausepulvergrüße ;-))

von Euren PINGUINEN.

Unser erster Tag.

Nach einer doch sehr erholsamen Nacht schlichen sich die Ersten unter die Duschen. Und um halb neun nahmen wir, mit weiteren deutschen Teilnehmern unser Frühstück ein. Recht übersichtlich zwar, aber jeder Pinguin fand was zu essen . Die Organisation ist hier ausgezeichnet. Da haben wir nichts zu meckern.

Nun erhielten wir endlich unser langersehnten Akkreditierungen. Wir waren nun offizielle, stolze  Gymnaestrada-Teilnehmer.

Den Vormittag verbrachten wir damit, uns durch Helsinki zu schlängeln. Die Sprache kann man weder lesen noch schreiben, geschweige denn aussprechen. Überall treffen wir begeisterte Teilnehmer aller Nationen. Wir sind mittendrin im Trubel. Schnell sind die Ersten den „falschen“, aber gleichen Rucksäcken hinterhergelaufen. Wir hatten große Mühe, alle zusammen zu halten. Es wurde aber noch verrückter. Wir suchten unsere Mittagsversorgung in den Messehallen, zusammen mit weiteren zig tausenden Teilnehmern aller Nationen. Wir staunten über Australien, Südafrika, China, Neuseeland… Alles tobte, turnte, sang und jodelte durch die Hallen. Unglaublich und die ersten Eindrucke überwältigten uns. Wir schafften es bei aller Begeisterung unser Mittag dennoch einzunehmen. Während der kurzen „ Ruhepause“ überlegte unsere Reiseleiterin Moni wie wir nun am Besten das Stadion für die Eröffnungsveranstaltung finden. So schwer war es gar nicht, immer der Masse hinterher und schön seinen Vordermann fixieren. Ein Fußmarsch durch die Stadt führte uns zu unserem Stellplatz – und schon war wieder was geschafft!! Nun trudelten viele Nationen auf unserem Sammelplatz ein. Schweizer, Amis, Finnen – und aus den Lautsprechern dröhnte das erste mal der Gymnaestrada-Song und zugleich tanzten alle Nationen gemeinsam los.

Nach einer langen Wartezeit ging es nun endlich zum Olympiastadion. Wieder warten. Diesmal neben Portugal, später neben Brasilien und danach der Schweiz. Spontane Gesänge und Selfies verkürzten die Wartezeit und wir wollten auch nicht mehr warten. Wir wollten endlich hinter der Deutschlandfahne ins Stadion einmarschieren. Es war so weit – Deutschland marschierte ein, wie bei Olympischen Spielen. Und die Pinguine vollzählig mittendrin. Ein halbe Runde herum und dann ab auf die Tribüne, zusammen mit weiteren 2000 deutschen Teilnehmern. Aber den Rekord hält das Team aus der Schweiz mit 3.800 aktiven Teilnehmern. Zum Schluss lief der Gastgeber Finnland unter lautem Applaus aller Nationen ein. Wir erlebten nun eine farbenfrohe Eröffnungsveranstaltung, machten die Laola, tanzten den Flashmob und tauschten erste Mützen.

Überwältig und völlig knülle lassen wir nun den Abend ausklingen.

Gute Nacht und bis Morgen,

Eure PINGUINE.

Pinguine auf großer Wasserfahrt.

Am Freitag den 10. Juli war es endlich soweit. Pünktlich um 03.28 Uhr ging es los. Die Versorgungscrew hat pünktlich ihre Arbeit aufgenommen und ist in Richtung Norden gereist. Wir waren rechtzeitig am Hafen in Rostock. Was fehlte, war die Fähre.

Die Dame am Check-In blieb gelassen. „Die wird schon kommen!!“ Mit einstündiger Verspätung ging es dann endlich los. Das fängt ja gut an. Das Wetter hat es nicht so gut gemeint. Das Schiff hat ganz schön geschaukelt.

Zufrieden erreichten wir Schweden. Kurz vor unserer Ankunft an der Hütte, riss der Himmel auf und wir hatten einen super Blick auf den Vätternsee. Hannes hat diesen Ausblick als „grandios“ bezeichnet. Das Kolonne fahren müssen wir allerdings noch üben. Wir konnten beim Abendessen den Ausblick genießen und die Vorfreude wurde immer größer.

Doch es kam alles anders. Am nächsten Morgen mussten wir unser Maskottchen, den Pinguinpolo, zurücklassen. Der Autoschlüssel hat sich so gut „versteckt“, dass wir ihn nach intensiver Suche nicht wiedergefunden haben. Also mussten wir mit den verbliebenen drei Autos weiter nach Stockholm reisen. Zwischendurch haben wir die Vorräte aufgefüllt.

Auf der Fähre nach Helsinki haben wir weitere Teilnehmer der Weltgymnaestrada aus Schweden und Holland getroffen. Also konnten wir gleich den Flashmop auf dem Panoramadeck üben. Anschließend haben wir ein wenig gefeiert. Bei den Schweden ist es Sitte, auf jede Insel an der das Schiff vorbeifährt, einen zu trinken. In den Stockholmer Schären gibt es tausende. Prost!!

Am Sonntag konnten wir um 10.00 Uhr den Rest der Pinguinbande in die Arme nehmen. Alle sind gesund und munter angekommen. Das hätten wir!!

Jetzt konnte es endlich losgehen und morgen gehts weiter …!!

5.3.4.1. … Weiter geht`s.

Euer Pinguin Nr. 7

Unsere Verabschiedung!!

Unsere Verabschiedung und unser Abflug!!

Es geht endlich los!!! ;-))

nach vielen aufregenden Planungswochen können wir nun endlich ganz entspannt ins Flugzeug steigen!! Die Stimmung ist super und es ist ein Knistern in der Luft!!

Mit unserem sehr netten Busfahrer vom Busunternehmen BOS (Busverkehr Oder Spree) lief unsere erste Überfahrt super glatt!!

Nachfolgend findet der ihr ein par Eindrücke!!

Unsere Busse breiten ihre Flügel aus!! ;-))

Mitten in der Nacht, so gegen 3.00 Uhr war die Nacht spätestens für alle “Busfahrer” vorbei.

Noch etwas verschlafen trafen sich alle in der Waldsiedlung in Grünheide zur Abfahrt. Nur Hannes stieß nach durchzechter Nacht erst in Rostock, an der Fähre zu unserer Ausreißergruppe dazu.

Nun konnten alle Fahrt aufnehmen, die Fähre befahren und besteigen.

Das Treffen nachts um halb vier und die Verabschiedung nachts um zehn nach halb vier.

Unser Abschlusstraining am 3.7.2015

Unser Abschlusstraining in den heiligen Hallen (Stadthalle-Erkner) lief super!! Und unsere Lieben konnten das verlängerte Programm für die Weltgymnaestrada noch einmal bestaunen.

Als Abschluss dieses schon aufregenden Tages saßen alle noch einmal beisammen und unser Maskottchen für Helsinki erblickte das Licht der Welt!! ;-))

Eine Pinguinfamilie auf Reise

In nicht einmal sechs Wochen startet die 15. Weltgymnaestrada in Helsinki, Finnland.

Wir, das Showteam der SG Chemie Erkner, werden gemeinsam mit den Dreamdaddys aus Falkensee einen fünfzehnminütigen Vorführblock bei der Weltgymnaestrada in Helsinki präsentieren. Mit unserem Pinguin Programm „Schwarz und Weiß – wir verzaubern das Eis“ haben wir die Jury des Deutschen Turnerbundes begeistert und reisen nun, mit einem Team von 52 Vätern, Ihren Töchtern und Kindern unseres Vereins nach Helsinki. Das – ist mit Abstand das größte Event unserer Vereinsgeschichte und übertrifft sicherlich noch einmal mehr unseren Auftritt in der O2 World beim “Feuerwerk der Turnkunst“.

Kurz vor Weihnachten 2013 war die Geburtsstunde unserer Pinguinshow. Seit dem sind wir zu einer großen Familie zusammengewachsen und feilen in vielen, schweißtreibenden und heiteren Trainingsstunden an der Perfektion unseres Programmes. Wir springen, hüpfen, fliegen durch die Halle, bis jeder Pinguin da gelandet ist, wo er soll. Selbst die Väter haben das Tanzen ganz passabel gelernt. Anfangs gab es schon mal den einen oder anderen Lach-Flash bei unseren Trainern. Die mit dem „kreativen“ Tanzstil der Papas nicht so recht was anfangen konnten. Oftmals wird auch die Musik unterbrochen und die Trainer schieben uns wieder wo anders hin. So – heißt es dann: „ Jetzt sieht es besser aus.“ Und weiter geht`s – 5.3.4.1.

Diese ungewöhnliche Zahlenfolge ist übrigens im Trainingslager in Sellin entstanden. Wie auch die Geschichte unseres Programms und ist seit dem unser Motto:

Vielleicht nicht perfekt – aber immer einzigartig. 5.3.4.1 – Weiter geht’s !!!

Unser Team ist schon jetzt aufgeregt und freut sich auf die Reise nach Helsinki. Anfangs wussten wir nicht, was alles bei der Planung auf uns zukommt. Viele Stunden haben wir zusammengehockt. Geplant, recherchiert, diskutiert, wieder gestrichen und die anstehenden Aufgaben auf viele Schultern verteilt. Eben ganz nach Art der Pinguine. Inzwischen gibt es sogar so was Ähnliches wie einen Speiseplan und einen Einkaufszettel. Die Abendmahlzeiten werden wir typisch skandinavisch gestalten. Wir haben in unseren Reihen mehrere Nordland – Erfahrene. Ein Teammitglied hat sogar ein Jahr in Helsinki gearbeitet und gelebt. So das wir hoffen, gut vorbereitet zu sein.

Die Flüge und die Fähren sind gebucht. Unsere Ausrüstung reist per Achse via Schweden nach Helsinki. Pinguine reisen ja bekanntlich ohne Gepäck. Aber Unsere „Eisberge“ passen nun mal nicht als „Handgepäck“ ins Flugzeug. Somit treffen sich die Flieger mit den Überlandreisendenden am 12. Juli zum Frühstück in Helsinki. Selbstverständlich werden wir dann das typisch schwedische Knäcke servieren können.

Wir freuen uns riesig auf das größte olympiaähnliche Event im Breitensport und auf die anderen 19.948 Teilnehmer der Weltgymnastrada 2015. Wir möchten viele Menschen treffen, uns inspirieren lassen und Kontakte knüpfen. Mit den verschiedensten Nationalitäten unsere Begeisterung für diesen zauberhaften Sport teilen. Verrückte Geschichten erleben und andere mit unserm Pinguinvirus infizieren.

Wir sind dann mal weg…
Vielleicht nicht perfekt – aber immer einzigartig. 5.3.4.1 – Auf geht’s !!!

Euer Pinguin Nr. 7 – Gordon Paul