Landesmeisterschaft Mannschaft in Erkner

Es herrschte eine gute und entspannte Atmosphäre am 14.10.2017 in der Stadthalle Erkner. SG Chemie Erkner war in diesem Jahr der Ausrichter. In zwei Durchgängen zeigten 158 Teilnehmer aus 12 Vereinen ihre besten Leistungen. Mit drei Mannschaften war auch Erkner vertreten.

Leider können bei 20 teilnehmenden weiblichen und 10 männlichen Mannschaften nicht alle auf dem Siegertreppchen stehen. So schafften es im Durchgang der Jugend/Erwachsenen weiblich die Mannschaften des TSV Falkensee, der TuS „Klingetal“ Frankfurt (Oder) und die BSG Eisenhüttenstadt auf die Plätze 1 bis 3. Die Mannschaft der SG Chemie Erkner belegte den 7. Platz.

Landesmeister bei den Männern wurde der USV Potsdam, gefolgt vom TSV Falkensee und der SG Chemie Erkner. Super gemacht Jungs, nach langer Zeit, war dies Euer erster Wettkampf.

Die Wartezeit zur Siegerehrung wurde untermahlt durch den Auftritt des Showteams der SG Chemie Erkner mit ihrem aktuellen Programm „Schwarz und Weiß, die Reise auf dem Eis“, mit dem sie in diesem Jahr auch sehr erfolgreich am Turnfest teilnahmen.

Im zweiten Durchgang waren dann die Mannschaften der Kinder an der Reihe. Den Landesmeistertitel holte sich hier bei den männlichen Mannschaften der TCS Strausberg vor TuS „Klingetal“ Frankfurt (Oder) und dem TSV Falkensee. Weiblicher Landesmeister der Mädchenmannschaften wurde die TuS „Klingetal“ Frankfurt (Oder). Die Plätze zwei und drei belegten des TSV Falkensee und des TV Cottbus. Mit einem sehr guten 4. Platz schlitterte die Mannschaft der SG Chemie Erkner an einem Platz auf dem Treppchen vorbei.

Trainingslager in Sellin

Sellin, Sellin, wir waren in Sellin
von Gorden Paul

Auch in diesem Jahr waren wir in Sellin zu unserem jährlichen Showteam- Trainingslager. Auf Grund des Bundesfinales zu Pfingsten waren in diesem Jahr über den ersten Mai an der Ostsee. Bereits zum fünften Mal sind wir an das große Wasser gereist,mit 81 Leuten – Rekord!!!!!

Traditionell haben wir das Niedrigtemperaturgrillen in allerhöchster Perfektion betrieben. Nur das Wasser war dieses Jahr noch kälter als sonst. Einige ganz harte, oder bekloppte waren trotzdem drin.

Es wurde natürlich fleißig trainiert.Unsere Minis haben mit einem neuen Programm begonnen. Wir staunten nicht schlecht. Was die kleinen in den paar Stunden auf die Beine gestellt haben. Das hat uns schon verblüfft. Chapeau!!

Das große Team hatte sich mit „Positionstraining“ quälen lassen. Fleißarbeit stand also an, was uns viel gebracht hat.
Wir haben auch Verstärkung von einem neuen Papa erhalten. Er hat sich gleich so richtig „beliebt“ gemacht. Als ehemaliger Leistungssportler weicht sein Fitnesslevel nur ganz leicht von unserem ab. Nachdem er am Sonntag eine Erwärmung mit uns gemacht hat, kam die Frage: Seid Ihr alle warm? Es kam keine Antwort, wir hatten mit atmen zu tun.

Petra, unsere Physio Frau, packte Ihr Können als Drill – Aerobic – Spezialistin aus und machte mit unserer jugendlichen Mädels- Damengruppe eine zünftige Erwärmung. Der Spaß kam wie immer nicht zu kurz.

Pünktlich zur Walpurgisnacht waren sogar Hexen da. Die Kleinen wurden bemalt und hatten Kostüme und Hüte dabei. Von der Verbrennung haben wir dann doch Abstand genommen.

Es war ein gelungenes Trainingslager. Wir haben viel gelacht und uns wieder ein bisschen mehr kennengelernt.
Wir ließen die schönen und auch schweißtreibenden Stunden am Lagerfeuer ausklingen. Der Eine oder Andere Gedanke galt schon den jetzt den kommenden Aufgaben.

Internationales Deutsches Turnfest mit dem Bundesfinale Rendezvous der Besten. Und Erkner wieder mittendrin.

Wir haben nur noch zwei Mal Training vor uns, dann ist schon unser großer Auftritt. Unsere Startnummer haben wir bekommen,Sie besteht aus zwei tollen Ziffern. Vorn steht die „eins“,dazu braucht man ja nichts sagen.Die zweite Ziffer ist eine Glückszahl und steht in jedem Bericht in der Signatur. Ich finde die siebzehn toll.Außerdem hatten wir im letzten Jahr in Neumünster die achtzehn. Nun also eine Startnummer weiter vorn. Das passt doch und wird uns motivieren.

Fast alles ist nun vorbereitet. Es fehlt nur noch eine winzige, kleine Kleinigkeit.Also wirklich nur eine Kleinig… – so fünf bis sechs zusätzliche Trainingseinheiten. Wie immer hat wieder jemand an der Uhr gedreht. Es wird eng und der Druck
wurde erhöht.Beim heutigen Training haben wir vorrangig am Ausdruck,der Haltung und an den Feinheiten gearbeitet.
Jeder kann sich jetzt zu Hause vor den Spiegel stellen und an seinem Ausdruck arbeiten. In dem Moment wo es auf den ersten Blick bescheuert aussieht, passt es dann.

Tina hatte jetzt sogar ein Mikrofon. Super,jetzt bekommst du Dein Fett gleich in Echtzeit weg und alle hören zu. Wer kommt nur auf solche Ideen. Da wird wohl jemand noch einen ausgeben müssen.

Wir haben auch noch etwas Neues ausprobiert. Völlig abgefahren und auf jeden Fall außergewöhnlich. Lasst euch überraschen. Ihr müsst also auf jeden Fall zu unserem Auftritt kommen. Sonst verpasst Ihr was. Und vor allem brauchen wir Eure Unterstützung.

Wir sehen uns zu Pfingsten im City Cube auf dem Messegelände. Das Turnfest mit ca. 80.000 Teilnehmern sollte Ihr Euch nicht entgehen lassen.Wir werden mit Sicherheit einen Hauch von Helsinki erleben. Das Messegelände einer europäischen Hauptstadt ist ja schon mal eine Gemeinsamkeit.

Also, Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!!

Nicht perfekt, aber immer einzigartig, 5,3,4,1, weiter geht’s

Euer Pinguin Nr. 7 GP

Turnen macht Spaß

von Katja Bergemann und Silke Pabst

Ende März hieß es in Erkner wieder „Turnen macht Spaß“. Es war bereits der 13. Wettkampf den die Abteilung Turnen der SG Chemie Erkner e. V. unter diesem Motto ausrichtete und der sich stets großer Beliebtheit erfreut.

Startberechtigt sind jene, die nicht drei- oder viermal in der Woche trainieren und nicht an Landesmeisterschaften teilnehmen. Das war Voraussetzung, um startberechtigt zu sein. 230 Turnerinnen und Turner aus 17 Vereinen des Landes Brandenburg waren am Start. Eine große organisatorische Herausforderung für den Ausrichter.

Kritisch wurden die einzelnen Auftritte begutachtet.

Am Vormittag zeigten die Jüngsten in den Wettkampfklassen P1 – P3 ihr Wettkampfprogramm. Man sah, dass die Kleinen wirklich Spaß am Turnen hatten. Sie gaben alles, kämpften und freuten sich über gelungene Übungen.

In der P1/wbl. konnten Clara Eberwein (TSC Strausberg) und Fabiene Fritzsche (SG Chemie Erkner) das oberste Treppchen besteigen. In der P2/wbl. gewann Tamira Lange (GS „Gebrüder Grimm“ Brandenburg). In der P3/wbl. freute sich Carolin Fiege (TSV Blau-Weiß Schwedt/Oder) über den Sieg. Bei den Jungen siegten Cilian Arnstedt (Rathenower TV) in der P1, Jan Vlaskin (TSV Blau-Weiß Schwedt/Oder) hatte in der P2 und Christoph Smolarek (SG Chemie Erkner) in der P3 die Nase vorn.

Am Nachmittag zeigten die Turnerinnen und Turner der P5 und der LK4 ihr Können. Die  Mädels turnten in der LK4 einen Dreikampf und konnten das Gerät, das ihnen nicht so lag, weglassen. Besonders am Boden und auf dem Balken waren dadurch recht ansprechende Übungen zu sehen.

In der P5 siegten in ihren Altersklassen Felizia Ziesemer (TSV Rangsdorf), Amy Gersdorf (Blau-Weiß Schwedt/Oder), Jonathan Durchstecher (BSRK 1883) und Kimi Urban (Blau-Weiß Schwedt/Oder).
In der LK4 konnten sich Via Vollrath (SG Chemie Erkner), Meike Behlke und Maja Goldmann (beide RTV „F. L. Jahn“) sowie Maxim Werner (Mahlower SV) über erste Plätze freuen.

Aber nicht nur die Sieger, jeder Teilnehmer erhielt eine (Erinnerungs)Medaille, die auf dem Nachhauseweg stolz präsentiert wurde.

Ein Dankeschön an alle Helfer und Organisatoren die es ermöglichten, bei dieser großen Teilnehmeranzahl den Wettkampf zügig durchzuführen. Besonders gelobt wurden der ganztägige Imbiss mit Brötchen, Kuchen, Kaffee, Salat und anderen Kleinigkeiten.

Also dann bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heißt: „Turnen macht Spaß“.

Ein “ruhiger ” Jahresauftakt

von Gorden Paul

Nach unserer Weihnachtsgala haben wir erstmal die Feiertage genossen und sind gaaaaanz ruhig ins neue Jahr gestartet. Es standen ja nur drei Auftritte im Januar an.

Am 8. Januar ging es gleich richtig los. Wir durften bereits zum zweiten Mal das Feuerwerk der Turnkunst in der großen Halle am Ostbahnhof eröffnen. Die heißt inzwischen „Mercedes-Benz-Arena“ und ist immer noch riesengroß.

Krankheitsbedingt mussten wir beim Abschlusstraining noch ein wenig umbauen, fühlten uns aber anschließend durchaus bereit, für unsere große Aufgabe. Bis die Info kam, dass wir von einem professionellen Fernsehteam begleitet werden. Das hat ja wieder mal super geklappt. Jetzt mussten wir uns auch noch benehmen. Nix mit … in der Öffentlichkeit.

Ein Papa-Tochter Gespann wurde sogar von zu Hause abgeholt und in den eigenen vier Wänden interviewt. Dass nächste Level war also erreicht. Alle die bereits zum zweiten Mal in der Mercedes-Benz-Arena auftreten durften, waren lange nicht mehr so „fusselig“ wie beim ersten Mal. Wir hatten aber auch ein paar Ersttäter dabei. Da waren die Klöße im Hals wieder. Lampenfieber muss sein.

Wir durften „endlich“ wieder ran. Diesmal sind wir zur breiten Längsseite aufgetreten. Dort saßen die VIPs. Na toll. Die Beleuchtung war super. Wir konnten das Publikum nicht sehen, so sehr standen wir im Rampenlicht. Unsere Performance war
gelungen. Nicht ganz perfekt, aber mit sehr viel Freude und Begeisterung präsentiert. Das Fernsehteam hatte die Bilder im Kasten und wir waren superglücklich. Nun konnten wir uns das „Feuerwerk der Turnkunst“ ansehen.

Zum Finale waren wir nochmal dran. Wir durften einmal über die Bühne durch ein Spalier der anderen Künstler laufen. Die haben sogar abgeklatscht – ein wahnsinniges Gefühl. Anschließend mussten wir so schnell wie möglich durch die Katakomben zurück zum Ausgangspunkt um nochmal auf die Bühne zum großen Finale zu „fliegen“. Ein einmaliger Abend doch leider zu schnell vorbei.

Am nächsten Abend haben wir alle gespannt vor dem Fernseher auf unseren Beitrag beim beim RBB Brandenburg. Na ja fast alle. Da gab doch einige, die vergeblich vor dem
Fernseher saßen. Die hatten doch glatt RBB Berlin eingeschaltet. Aber zum Glück haben ja alle den Beitrag aufgezeichnet. Zur besten Sendezeit flogen die „Eiskristalle“ durch den Fernseher.

Am 14. Januar, also nicht mal eine Woche später fand in der Gretel-Bergmann-Sporthalle die Qualifikation für das Bundesfinale in der Kategorie „Rendezvous der Besten“ statt. Wir sollten mit noch einer Gruppe in eine ca. 15 Quadratmeter große Umkleide. Das ging gar nicht. Somit wurde ein Nebenraum geentert. Ohne Licht und Versorgung war dieser Auftritt dann eher Pflicht als Kür. Unsere Aufgabe haben wir erfüllt und sind schnell alle wieder nach Hause gefahren.

Nun dürfen wir am Pfingstsonntag beim Bundesfinale im Messecube Berlin wieder ran.Da gab es in Neumünster ja noch diesen Choreografen mit seinen Tipps. Das heißt, dass Programm wird nochmal auf links gedreht. Ich sehe die kraftraubenden Trainings-stunden schon wieder vor mir.

Der Januar war ja noch nicht vorbei. Beim EWE Hallenfußballcup in Bestensee hatten wir am 15. Januar in der in der Landkostarena (was für ein Name) noch einen Sponsorenauftritt. Unsere Minis waren auch mit dabei.Routiniert spulten wir unser Programm ab. Das Publikum war ja wegen den Fußballern da und wir waren erstaunt, an welchen Stellen im Programm die „oohs und aahs“ kamen.Eben ein völlig neutrales Publikum. Super.

Über den ersten Mai fahren wir wieder ins Trainingslager nach Sellin und zu Pfingsten steht das Turnfest in Berlin an. 80.000 Teilnehmer haben sich angemeldet. Das hat einen Hauch von Helsinki.

5,3,4,1 weiter geht’s Euer Pinguin Nr. 7 GP

Weihnachtsgala der Turner

von Michel Nowak

Die Stadthalle ist an diesem Dezember-Nachmittag kurz vor Weihnachten von gewagten Sprüngen und kraftvollen Turn-Übungen, von Musik und fast 300 Menschen erfüllt. Schnell ist klar, dies kann nur eine Veranstaltung sein: Die traditionelle Weihnachtsgala der Turner der SG Chemie Erkner.

Im Jahreskalender der Abteilung ist dieser Auftritt immer einer der Höhepunkte. Zeigen die Sportler doch bei der Weihnachtsgala – versehen mit Erklärungen der Trainer -, was sie in den einzelnen Disziplinen dieser Sportart gelernt haben. Im Rhythmus lauter Musik hüpfen die rund 70 Beteiligten über den Hallenboden. Sie springen durch Erkners Stadthalle, ja, manchmal scheinen sie sogar zu fliegen.

Da wird am Stufenbarren mit mehreren Akteurinnen gleichzeitig geturnt. An den Ringen folgen kraftvolle Aufschwünge. Und auf der riesigen AirTrack-Matte, einer Art überdimensionalen Trampolin-Matratze, sind Sprünge zu sehen, die wahre Begeisterungsstürme beim Publikum auslösen.

Erkners Landesmeisterin Lina Haufe präsentiert ihre Extra-Klasse auf dem Balken. Wenige Wochen zuvor hatte die 14-Jährige beim Bundespokal in Krefeld (Nordrhein-Westfalen) überzeugt. Genauso wie die mehr als 40Show-Turner des Vereins beim Finale des “Rendezvous der Besten” in Neumünster (Schleswig-Holstein).

“Auch wenn wir dort nicht bei der Abendgala auftreten konnten, war es ein voller Erfolg”, sagt Trainerin Tina Kiehl. Für die Väter-Töchter-Choreografie “Schwarz und weiß – die Reise auf dem Eis” gab es viel Lob. “Das Schönste war, dass wir einen Choreograf vom Deutschen Turnerbund hatten, der Feedback gab. Sein Urteil für das Programm mit den reisenden Pinguinen: sehr gut, nur Kleinigkeiten sind zu verbessern.”

Keine Frage: Show können Erkners Turner. Beim “Feuerwerk der Turnkunst” in der Berliner Mercedes-Benz-Arena kommt der sportlich anspruchsvolle Tanz rund um die Geschichte einiger Pinguine am 8.Januar übrigens vor ganz großem Publikum erneut zur Aufführung.

Erst mal gibt es bei der Weihnachtsgala in der Stadthalle aber noch jede Menge “Dankeschöns” und Ehrungen – unter anderem für die Trainer. Und dazu kommt noch die Gewissheit: Auch im nächsten Jahr werden die Erkneraner Sportler bei so einigen Wettbewerben vorne mitturnen.

Bundesfinale in Neumünster

Schminkkoffer verschollen!!

Am 25. November sind wir zum Bundesfinale – „Rendezvouz der Besten“ nach Neumünster aufgebrochen. Wir hatten
einen super Reisebus inklusive Superbusfahrer Harald. Erstaunlicherweise ist es uns gelungen den Laderaum zu
98 Prozent auszufüllen. Und das für eine Ein-Tagesveranstaltung mit zwei Übernachtungen. Unmittelbar nach der
Abfahrt in Erkner hat jeder mit den individuellen Vorbereitungen auf den Wettkampf begonnen.
Unser Quartier war wieder einmal in einer Schule. Der Empfang war Klasse!! Die freiwilligen Helfer haben für jeden
ankommenden Turner eine Laola Welle gemacht – Super!! Als eine ganze Gruppe Papas beisammen stand, kam die
Frage ob wir mitreisende Fans sind. Nachdem sich alle wieder von diesem glasharten und unerwarteten Tiefschlag
erholt hatt en, rückten wir mit der Wahrheit raus. Die Damen vom Grill staunten nicht schlecht, als sie erfuhren dass
wir mitturnen.
So nun mussten alle ins Bett , denn ab 5.00 Uhr sollte die Verwandlung der Mädels in „Eiskristalle“ beginnen. Ich
war das erste Mal um vier wach. Kurz vor dem Wieder-Einnicken sind unsere Trainer aufgestanden. Also noch ein
Versuch. Jetzt ging die Tür schon wieder auf und ich hörte etwas wie „Der Schminkkoffer ist weg, der muss wohl
wieder in den Bus gesprungen sein“!! ;-)) Kurz darauf wurde eine Task Force gegründet und die Telefone glühten.
Der Busfahrer schlief ja im Hotel, aber wo und in welchem?! Harald ging einfach nicht ans Telefon, es meldete sich
lediglich seine Mailbox. Also haben wir kurzerhand seinen Chef morgens um fünf wach geklingelt. Leider konnte uns
dieser auch nicht weiter helfen!! :-((
Nach einiger Zeit klingelte dann doch ein Telefon und am anderen Ende war: Harald! Die Rettung!! Denn anscheinend
hatte die gesendete SMS wohl doch noch ihr Ziel erreicht!! Ihr könnt Euch vorstellen wie erfreut alle waren, am
Samstagmorgen, um 5.00 Uhr von uns geweckt zu werden. Wir haben jetzt viele neue Freunde!! ;-))
Nachdem die Adresse ausfindig gemacht wurde, sind Petra und Susi los gesprintet um ein Taxi zu kapern. Allerdings
haben sie sich auf dem Weg zur Straße gegenseitig verbummelt. Unsere liebe Physiotante war im Dunkel der Fast-
Noch-Nacht einfach verloren gegangen. Ja auch so was haben wir jetzt!! ;-)) Kurz nach sechs war der Schminkkoffer
wieder da und es konnte endlich losgehen. Wenn das das Einzige war was an diesem Tag schiefgehen sollte, könnten
wir doch sehr zufrieden sein!! Jetzt war Akkordarbeit angesagt. Die Papas unterstützten bestmöglich und gingen
erst einmal zum Frühstück. Das war super, gaaaaaanz viele Helfer haben sogar die Brötchen aufgeschnitten und uns fast
jeden Wunsch erfüllt. Das mitgebrachte Geschirr wurde tagsüber abgewaschen und das war wirklich klasse.
Gegen 8.00 Uhr waren wir dann in den Holstenhallen. Unsere Umkleide war ca. 15 Quadratmeter groß und hier
sollten auch noch die „Roten Hosen“ einziehen. Das war der Lokalmatador. Aufgrund des Heimvorteils hat sich diese
Gruppe aber eine andere Location zur Vorbereitung ausgesucht. Super Leute, danke noch einmal dafür!!! Nach einer
sehr kurzen Stellprobe ging es mit der Eröffnung los. Wir waren mit Startnummer 18 kurz vor der Mittagspause
dran. Uns ist ein guter Auftritt gelungen. Natürlich mussten sich die üblichen Protagonisten wieder mit einem eingeschobenen,spontanen Solo von der Masse abheben, da stehen sicher wieder Sondertraingseinheiten an. Welch schweres Wort. Als wir die vier Mädels in die Brücke „gehoben“ haben, hat der Applaus bei vielen von uns Erpelpelle
verursacht. Jetzt war das Dauergrinsen bei allen wieder da, wie immer einer der wunderschönsten Momente.

Ein Choreograf vom DTB hat sich unsere Show angesehen und unabhängig von der Bewertung der Jury unseren Trainern
ein Feedback gegeben. Es gab einige Tipps und konstruktive Kritik, die sich vor allem auf die Detailarbeit bezog.
Mit der Gesamtperformance war der Choreograf sehr zufrieden. Damit war der Tag für unsere Trainer gerettet. Es
konnte nun nichts mehr schiefgehen. Wir wollten allerdings noch unsere Bewertung, sprich das Prädikat wissen. Bei
dieser Veranstaltung gibt es keine Platzierungen, sondern Prädikate. 15 ausgesuchte Teams bestreiten anschließend
die Abendgala. Gegen 17.30 Uhr ging es dann endlich zur Auswertung. Fast 800 Teilnehmer waren auf der Bühne
und wir mitten drin. Die Bewertung dauerte ganz schön lange. Wir erhielten mit einem “Sehr gut“ das Prädikat, welches
wir uns erhofft hatten und uns objektiv auch einordneten. Die Abendveranstaltung durften andere gestalten.
Wir sind nach dem Abendessen alle in den Bus gestürmt und in die Schule zum Feiern gefahren. Es war schon wieder
spät und die Party nahm schnell Fahrt auf. Zwischenzeitlich wurde ein einsamer Mann mit einer Musikbox im
Schlepptau gesichtet. Die Nacht war also wieder feuchtfröhlich, kurz und unruhig. Da wollte jemand schlafend und schnarchend mit Isomatte den Raum „verlassen“. Er hat es doch noch gemerkt, am nächsten Morgen allerdings den
falschen beschuldigt. Man hätt e also doch…..
Nach einem abermals tollen Frühstück haben wir uns wieder auf den Weg gen Süden gemacht. Beim Spielen auf dem Telefon ist mir doch glatt ein Bericht vom NDR Fernsehen über das Rendezvouz der Besten aufs Handy gesprungen.
Hauptsächlich ging es natürlich um die Lokalmatadoren. Aber auch wie waren mit zwei Sequenzen aus unserem
Programm zu sehen. Sogar die Väter beim Handstand. Wir haben es ins Fernsehen geschafft . Das hat doch was.
Nun kommt die besinnliche Weihnachtszeit. Denkste. Neben unserer Weihnachtsgala am 17. Dezember geht es am
8. Januar 2017 gleich in der Mercedes-Benz Arena richtig los. Anschließend kommt der Landesausscheid für das
Bundesfinale -Rendezvouz der Besten 2017 und ein Auftritt beim EWE Hallenfussballcup. Das alles im Wochenrythmus.
Also Training, Training, Training, Train, Trai………. Das hat allerdings auch etwas Gutes. Wir bleiben in Form und der
Schmerz lässt gar nicht erst nach!! ;-))
PS: Unsere liebe Physiotante Petra ist übrigens wieder aufgetaucht!! ;-))
Vielleicht nicht perfekt, aber immer einzigartig. 5,3,4,1 – Weiter geht`s!!
Euer Pinguin Nr. 7 – GP

Ausgeträumt!!!

Zu Pfi ngsten konnten wir an der Ostsee noch ein wenig träumen von den nächsten Auft ritt en.

Es war bereits klar, dass wir zum Bundesfi nale des Rendezvous der Besten nach Neumünster fahren. Wenn die anderen bereits die Vorweihnachtszeit einläuten müssen wir nochmal ran. Wir werden uns mit den Besten des Landes messen. Unser Ziel ist ganz klar das Erreichen des Abendfi nales. Mal schauen was das wird. Am 26. November wissen wir mehr.

Vorher treten wir noch bei der „Show & Dance Gala“ in Berlin im Fontanehaus am 24. September auf. Hierbei entscheidet das Publikum über Sieger und Platzierte. Also, ich zähle auf Euch. Vorher gibt es noch drei Trainingseinheiten. Das kann was werden. Die Männer sollen jetzt einen Handstand machen. Wer kommt nur auf solche Ideen? Allerdings haben auch schon einige geübt.

Hier ist der Erfahrungsbericht:
Wochenende bei Papa: total moti viert, ich will Handstand mit Welle machen. Komm meine liebe Tochter, zeig mir das. Kind zeigt, sieht auch nach der 10ten Vorführung total einfach aus, zumindest auf dem Trampolin. Erste Versuche von Papa, nach dem 6. Versuch muss ich abbrechen, meine ach so liebe Tochter macht sich sonst vor Lachen in die Hose. Kind muss auf Toilett e, Papa macht’s mal alleine. Ergebnis, die Arme knicken ein, Papa fällt auf die Fresse. War ja nur Trampolin, also halb so schlimm. Tochter kommt wieder; und Papa, kannst Du es?? Muss mein hoch rotes Gesicht wegdrehen, Tochter wäre wohl sonst vor Schreck weggerannt. Nun beschließe ich abends allein im Keller auf Sportmatt e an der Wand allein zu üben. Erster Schwung, zweiter Schwung, die Beine wollen nicht mal in die Näher der Wand, mehr Schwung. Oh supi, funkti oniert, es knallt gegen die Wand, federt zurück, alles kracht auf die Matt e, Frau und Kind kommen aufgeregt runter, Kind kann sich das Lachen nicht verkneifen und Mama fragt so komisch, Schatz Du hast da was am Mund, kriegst Du Herpes? Ich denke an Tina und Susi, stell diese Monstermatt e wieder weg und freue mich auf Mitt woch.

Soviel zu den entbehrungsreichen monsterharten und von eisernem Willen geprägten Trainingseinheiten der Papas. Sogar in den Ferien wurde unerbitt lich weitertrainiert. Inzwischen trauen sich einige sogar das Volleyballspielen mit freiem Oberkörper. Da ist was los am Strand. So mehr wird dazu nicht preisgegeben.

In meinem letzten Bericht habe ich noch von der großen Halle in Berlin geträumt. Es hat sich ausgeträumt, oder anders rum, einige Träume werden wirklich wahr. Wir fahren am 08. Januar 2017 wieder zum „Feuerwerk der Turnkunst in die Mercedes-Benz Arena. Wie g… ist das denn. Berits zum zweiten Mal dürfen wir das „Feuerwerk der Turnkunst“ eröff nen. Da zahlt sich das Training ja wohl doch aus. Ick freu mir.

Uns steht also ein heißer Herbst bevor. Packen wir es an. Das wird ein Riesenspaß. Ich hoffe, Ihr seid alle dabei und unterstützt uns wie immer in der großen Pinguinturnerschwarzundweißfamilie.

Vielleicht nicht perfekt, aber immer einzigarti g. 5,3,4,1 – Weiter geht`s!!

Euer Pinguin Nr. 7 – GP

Erfolgreiche Turnerinnen aus Erkner!!!

Am 24.04.2016 fanden unsere diesjährigen Bezirksmeisterschaften in Mahlow satt. Noch nicht ganz ausgeschlafen, da wir am Tag zuvor beim Landesausscheid im Showbereich teilnahmen, aber hoch motiviert, begann um 9.00 Uhr das Einturnen.

Am Start waren unsere LK 4 Turnerinnen Lilli Oecknick, Pauline Peter, Amelie Haack, Mia Vollrath, Luise Brandt und Eva Brückner in der Kinderklasse. Sie begannen mit dem Stufenbarren, was nicht bei allen Mädels zu einem guten Start führte. Unsere jüngsten Turnerinnen Mia und Eva mussten leider das Gerät verlassen. Lilli, Pauline und Amelie konnten sich über sauber geturnte Übungen und gute Wertungen freuen. Danach folgte der ungeliebte Zitterbalken. Die neuerlernten Elemente saßen noch nicht perfekt, so dass auch leider hier der Eine oder Andere frühzeitig vom Gerät musste. Nach einer kleinen Pause ging es nun zum Paradegerät, dem Boden. Auch wenn hier kein Federboden vorhanden war, zeigten alle Mädels wundervolle Übungen und holten sich hohe Wertungen bei den Kampfrichtern ab. Der Sprungtisch sollte nun das letzte Gerät an diesem Tag für die LK 4 Turnerinnen sein. Leider zeigten sich auch hier noch kleine Schwächen auf. Überraschen konnte Luise mit einem tollen Sprung.

Bis zur Siegerehrung verblieb noch ein wenig Zeit, die die Kinder nutzen, um bei ihren Turnmädels in der LK 3 zuzuschauen. Hier waren in der Kinderklasse Maria Kirsch, Nele Senfleben, Heidi Kreuziger, Emilia Petzold am Start und bei den Jugendlichen in der LK 3 Chantal Gutsche. Sowie unsere beiden
LK 2 Turnerinnen Lea Saborowski und Lina Haufe. Hier begannen die Mädels den Wettkampf am Boden. Die Übungen wurden kurz vorher noch umgestellt, damit es zu keinen Verletzungen kam. Der fehlende Federboden machte sich hier doch sehr stark bemerkbar. Mit guten Wertungen und kleinen Ausrutschern folgte nun der Sprungtisch. Lea und Nele konnte ihre neu erlernten Sprünge zeigen und bekamen gut Noten dafür. Der Stufenbarren ist immer für eine Überraschung gut. Hier freuten sich alle über Heidis Vorwärtsumschwung und allen gelang das schwierige Element – die Kippe. Bei der LK 2 kam noch ein Flugelement vom unterem zum oberen Holmen mit in die Übung. Auch das zeigten beide Turnerinne in den „Hang“. Lea war leider etwas gehandicapt, da der Stufenbarren nicht weit genug aufgedreht werden konnte. Chantal zeigte eine wunderbare, saubere Übung und konnte sich zu recht über ihre Wertung freuen. Der Balken folgte nun als letztes Gerät. Startturnerin Nele legte ohne einen Wackler eine tolle Übung hin, was Heidi als folgende gleich wiederholte. Lina konnte sich über einen gestanden Flick auf dem Balken freuen und Maria zeigt zum erstem mal ihren Salto als Abgang.

Nun waren alle doch geschafft, denn die Müdigkeit machte sich langsam breit. Zügig haben die Wertungsrichter gearbeitet und wir konnten uns auf die Siegerehrung vorbereiten. Tolle Plätze, trotz einiger Fehler in den Programmen konnten unser Turnerinnen erzielen. Schaut Euch hierzu die Ergebnisliste an.

Herzlichen Glückwunsch Mädels!!!

Drei Landesmeistertitel für die Turnerinnen aus Erkner


Bereits Ende April fanden die Landesmeisterschaften der jugendlichen und erwachsenen Turnerinnen im Bundesleistungszentrum in Kienbaum statt.

Lea Saborowski (14), Lina Haufe(14) und Chantal Gutsche (16) stellten sich der Konkurrenz und turnten in der starke Leistungsklasse 2 beachtliche Übungen. Ein Flick flak auf dem Balken- von Lina Haufe, oder ein Rückwärtssalto mit halber Schraube am Boden – von Lea, wurden gezeigt und belohnt.
Lea konnte sich über einen 7. Platz freuen, Chantal erturnet sich in der LK 3 den 12. Platz und Lina holte sich den Landesmeistertitel im Mehrkampf.

Im Rahmen der XI. Kinder- und Jugendsportspielen des Landessportbundes Brandenburg standen am ersten Juliwochenende die Landesmeisterschaften der Kinder, hier ist man bis 13 Jahre startberechtigt, auf dem Wettkampfkalender.

Da hier nur die ersten 6 Turnerinnen der Bezirksmeisterschaft startberechtigt sind, ist schon die Teilnahme ein großer Erfolg. Die Mannschaft der SG Chemie Erkner qualifizierte sich mit 8 Mädels in drei Leistungsklassen für diesen Höhepunkt der Wettkampfsaison.
Am Vormittag des ersten Tages stand der Mehrkampf der LK 4-Turnerinnen auf dem Programm. Hier turnten Eva Brückner und Julia Büttner in der
Altersklasse bis 11 Jahre und Pauline
Peter, Lilli Oecknick und Amelie Haack in der Altersklasse bis 13 Jahre. In einem starken Teilnehmerfeld zeigten die Mädchen tolle Übungen mit teilweise neu erlernten Elementen und konnten sich somit am Ende über ihre wirklich guten Mehrkampfergebnisse freuen. Lilli wurde hervorragende Sechste, Pauline Achte und auch Amelie war mit ihrem 18. Platz zufrieden.

Für Eva und Julia wurde der Balken zu einer Zitterpartie. Beide mussten Ihn ungewollt verlassen und freuten sich am Ende über Platz 7 von Eva und Platz 20 von Julia ebenfalls über ein gutes Ergebnis.

Am Nachmittag waren dann die LK 3-Turnerinnen an der Reihe. Hier turnten Nele Senftleben, Emilia Petzold und Heidi Kreuziger ihre schwierigen
Übungen meist sehr sicher und auch wenn am Ende das eine oder andere Element noch nicht ganz geklappt hat, waren die Endplatzierungen super. Nele wurde tolle 4., Emilia 8. und Heidi 14. Ein wirklich sehr guter Mehrkampftag war zu Ende und die Trainerinnen Silke Pabst und Tina Kiehl waren mehr als zufrieden.
Das Erfreulichste für alle Teilnehmerinnen aus Erkner war jedoch, dass sich jede Turnerin für ein oder zwei Finalgeräte am nächsten Tag
qualifizieren konnte und somit der Trainingsfleiß gebührend belohnt wurde.

Nach einem lustigen Abend in Brandenburg und einer nicht ganz so bequemen Nacht auf Luftmatratzen oder Isomatte in der Schule, wurde der Finaltag ein voller Erfolg.
Eva wurde am Boden und am Sprung Landesmeisterin und konnte voller Stolz ihre Goldmedaillen in Empfang nehmen. 4 Bronzemedaillen durch Heidi am Sprung, Nele und Amelie am Stufenbarren sowie Emilia am Boden und die sehr guten Finalplatzierungen durch Julia (4. am Sprung, 5.am Stufenbarren),Lilli (5.am Sprung)sowie Pauline(6. am Balken), dazu Platz 5 und 6 für Nele und Heidi ebenfalls am Balken waren für Silke und Tina mehr als erwartet.
Strahlend und teilweise mit Freudentränen in den Augen lagen sich Eltern, Trainer und Mädels nach diesem erfolgreichen Wochenende in den Armen.
Ein ganz lieber Dank auch an Fine (Josefine Taubert) für ihren Kampfrichtereinsatz.

Erfolgreiche Bezirksmeisterschaft am 24.04.2016

Auch wenn es etwas anstrengend ist, an zwei aufeinander folgenden Wochenenden an Wettkämpfen teilzunehmen, so gab unser gestriger erfolgreicher Showauftritt genügend Auftrieb, um in Mahlow 3 Bezirksmeister zu küren und 10 Teilnehmerinnen zu den Landesmeisterschaften zu schicken.

Eva erturnte sich den Titel in der LK4 bis 11 Jahre, weiterhin Julia auf den 4. Platz,  Luise auf den 7. und Mia auf den 14. Platz.

Pauline holte sich den 1. Platz in der LK4 bis 13 Jahre und mit einem 10tel Unterschied in der Wertung folgte Lilli  auf den 2. Platz . Amelie H. erturnte sich einen guten 5. Platz.

In der LK3 holte sich Nele  den 2. und  Heidi den 3. Platz, Emilia den 4. Platz, Maria den 5. Platz.

Chantal erzielte konkurrenzlos den 1. Platz in der LK3 Jugend und Lina erturnte sich den Bezirksmeistertitel in der LK2 Jugend und Lea kam auf den 2. Platz.

Was für ein erfolgreiches Wochenende – WEITER SO MÄDELS!!!

Ergebnisse