Ein “ruhiger ” Jahresauftakt

von Gorden Paul

Nach unserer Weihnachtsgala haben wir erstmal die Feiertage genossen und sind gaaaaanz ruhig ins neue Jahr gestartet. Es standen ja nur drei Auftritte im Januar an.

Am 8. Januar ging es gleich richtig los. Wir durften bereits zum zweiten Mal das Feuerwerk der Turnkunst in der großen Halle am Ostbahnhof eröffnen. Die heißt inzwischen „Mercedes-Benz-Arena“ und ist immer noch riesengroß.

Krankheitsbedingt mussten wir beim Abschlusstraining noch ein wenig umbauen, fühlten uns aber anschließend durchaus bereit, für unsere große Aufgabe. Bis die Info kam, dass wir von einem professionellen Fernsehteam begleitet werden. Das hat ja wieder mal super geklappt. Jetzt mussten wir uns auch noch benehmen. Nix mit … in der Öffentlichkeit.

Ein Papa-Tochter Gespann wurde sogar von zu Hause abgeholt und in den eigenen vier Wänden interviewt. Dass nächste Level war also erreicht. Alle die bereits zum zweiten Mal in der Mercedes-Benz-Arena auftreten durften, waren lange nicht mehr so „fusselig“ wie beim ersten Mal. Wir hatten aber auch ein paar Ersttäter dabei. Da waren die Klöße im Hals wieder. Lampenfieber muss sein.

Wir durften „endlich“ wieder ran. Diesmal sind wir zur breiten Längsseite aufgetreten. Dort saßen die VIPs. Na toll. Die Beleuchtung war super. Wir konnten das Publikum nicht sehen, so sehr standen wir im Rampenlicht. Unsere Performance war
gelungen. Nicht ganz perfekt, aber mit sehr viel Freude und Begeisterung präsentiert. Das Fernsehteam hatte die Bilder im Kasten und wir waren superglücklich. Nun konnten wir uns das „Feuerwerk der Turnkunst“ ansehen.

Zum Finale waren wir nochmal dran. Wir durften einmal über die Bühne durch ein Spalier der anderen Künstler laufen. Die haben sogar abgeklatscht – ein wahnsinniges Gefühl. Anschließend mussten wir so schnell wie möglich durch die Katakomben zurück zum Ausgangspunkt um nochmal auf die Bühne zum großen Finale zu „fliegen“. Ein einmaliger Abend doch leider zu schnell vorbei.

Am nächsten Abend haben wir alle gespannt vor dem Fernseher auf unseren Beitrag beim beim RBB Brandenburg. Na ja fast alle. Da gab doch einige, die vergeblich vor dem
Fernseher saßen. Die hatten doch glatt RBB Berlin eingeschaltet. Aber zum Glück haben ja alle den Beitrag aufgezeichnet. Zur besten Sendezeit flogen die „Eiskristalle“ durch den Fernseher.

Am 14. Januar, also nicht mal eine Woche später fand in der Gretel-Bergmann-Sporthalle die Qualifikation für das Bundesfinale in der Kategorie „Rendezvous der Besten“ statt. Wir sollten mit noch einer Gruppe in eine ca. 15 Quadratmeter große Umkleide. Das ging gar nicht. Somit wurde ein Nebenraum geentert. Ohne Licht und Versorgung war dieser Auftritt dann eher Pflicht als Kür. Unsere Aufgabe haben wir erfüllt und sind schnell alle wieder nach Hause gefahren.

Nun dürfen wir am Pfingstsonntag beim Bundesfinale im Messecube Berlin wieder ran.Da gab es in Neumünster ja noch diesen Choreografen mit seinen Tipps. Das heißt, dass Programm wird nochmal auf links gedreht. Ich sehe die kraftraubenden Trainings-stunden schon wieder vor mir.

Der Januar war ja noch nicht vorbei. Beim EWE Hallenfußballcup in Bestensee hatten wir am 15. Januar in der in der Landkostarena (was für ein Name) noch einen Sponsorenauftritt. Unsere Minis waren auch mit dabei.Routiniert spulten wir unser Programm ab. Das Publikum war ja wegen den Fußballern da und wir waren erstaunt, an welchen Stellen im Programm die „oohs und aahs“ kamen.Eben ein völlig neutrales Publikum. Super.

Über den ersten Mai fahren wir wieder ins Trainingslager nach Sellin und zu Pfingsten steht das Turnfest in Berlin an. 80.000 Teilnehmer haben sich angemeldet. Das hat einen Hauch von Helsinki.

5,3,4,1 weiter geht’s Euer Pinguin Nr. 7 GP

Bundesfinale in Neumünster

Schminkkoffer verschollen!!

Am 25. November sind wir zum Bundesfinale – „Rendezvouz der Besten“ nach Neumünster aufgebrochen. Wir hatten
einen super Reisebus inklusive Superbusfahrer Harald. Erstaunlicherweise ist es uns gelungen den Laderaum zu
98 Prozent auszufüllen. Und das für eine Ein-Tagesveranstaltung mit zwei Übernachtungen. Unmittelbar nach der
Abfahrt in Erkner hat jeder mit den individuellen Vorbereitungen auf den Wettkampf begonnen.
Unser Quartier war wieder einmal in einer Schule. Der Empfang war Klasse!! Die freiwilligen Helfer haben für jeden
ankommenden Turner eine Laola Welle gemacht – Super!! Als eine ganze Gruppe Papas beisammen stand, kam die
Frage ob wir mitreisende Fans sind. Nachdem sich alle wieder von diesem glasharten und unerwarteten Tiefschlag
erholt hatt en, rückten wir mit der Wahrheit raus. Die Damen vom Grill staunten nicht schlecht, als sie erfuhren dass
wir mitturnen.
So nun mussten alle ins Bett , denn ab 5.00 Uhr sollte die Verwandlung der Mädels in „Eiskristalle“ beginnen. Ich
war das erste Mal um vier wach. Kurz vor dem Wieder-Einnicken sind unsere Trainer aufgestanden. Also noch ein
Versuch. Jetzt ging die Tür schon wieder auf und ich hörte etwas wie „Der Schminkkoffer ist weg, der muss wohl
wieder in den Bus gesprungen sein“!! ;-)) Kurz darauf wurde eine Task Force gegründet und die Telefone glühten.
Der Busfahrer schlief ja im Hotel, aber wo und in welchem?! Harald ging einfach nicht ans Telefon, es meldete sich
lediglich seine Mailbox. Also haben wir kurzerhand seinen Chef morgens um fünf wach geklingelt. Leider konnte uns
dieser auch nicht weiter helfen!! :-((
Nach einiger Zeit klingelte dann doch ein Telefon und am anderen Ende war: Harald! Die Rettung!! Denn anscheinend
hatte die gesendete SMS wohl doch noch ihr Ziel erreicht!! Ihr könnt Euch vorstellen wie erfreut alle waren, am
Samstagmorgen, um 5.00 Uhr von uns geweckt zu werden. Wir haben jetzt viele neue Freunde!! ;-))
Nachdem die Adresse ausfindig gemacht wurde, sind Petra und Susi los gesprintet um ein Taxi zu kapern. Allerdings
haben sie sich auf dem Weg zur Straße gegenseitig verbummelt. Unsere liebe Physiotante war im Dunkel der Fast-
Noch-Nacht einfach verloren gegangen. Ja auch so was haben wir jetzt!! ;-)) Kurz nach sechs war der Schminkkoffer
wieder da und es konnte endlich losgehen. Wenn das das Einzige war was an diesem Tag schiefgehen sollte, könnten
wir doch sehr zufrieden sein!! Jetzt war Akkordarbeit angesagt. Die Papas unterstützten bestmöglich und gingen
erst einmal zum Frühstück. Das war super, gaaaaaanz viele Helfer haben sogar die Brötchen aufgeschnitten und uns fast
jeden Wunsch erfüllt. Das mitgebrachte Geschirr wurde tagsüber abgewaschen und das war wirklich klasse.
Gegen 8.00 Uhr waren wir dann in den Holstenhallen. Unsere Umkleide war ca. 15 Quadratmeter groß und hier
sollten auch noch die „Roten Hosen“ einziehen. Das war der Lokalmatador. Aufgrund des Heimvorteils hat sich diese
Gruppe aber eine andere Location zur Vorbereitung ausgesucht. Super Leute, danke noch einmal dafür!!! Nach einer
sehr kurzen Stellprobe ging es mit der Eröffnung los. Wir waren mit Startnummer 18 kurz vor der Mittagspause
dran. Uns ist ein guter Auftritt gelungen. Natürlich mussten sich die üblichen Protagonisten wieder mit einem eingeschobenen,spontanen Solo von der Masse abheben, da stehen sicher wieder Sondertraingseinheiten an. Welch schweres Wort. Als wir die vier Mädels in die Brücke „gehoben“ haben, hat der Applaus bei vielen von uns Erpelpelle
verursacht. Jetzt war das Dauergrinsen bei allen wieder da, wie immer einer der wunderschönsten Momente.

Ein Choreograf vom DTB hat sich unsere Show angesehen und unabhängig von der Bewertung der Jury unseren Trainern
ein Feedback gegeben. Es gab einige Tipps und konstruktive Kritik, die sich vor allem auf die Detailarbeit bezog.
Mit der Gesamtperformance war der Choreograf sehr zufrieden. Damit war der Tag für unsere Trainer gerettet. Es
konnte nun nichts mehr schiefgehen. Wir wollten allerdings noch unsere Bewertung, sprich das Prädikat wissen. Bei
dieser Veranstaltung gibt es keine Platzierungen, sondern Prädikate. 15 ausgesuchte Teams bestreiten anschließend
die Abendgala. Gegen 17.30 Uhr ging es dann endlich zur Auswertung. Fast 800 Teilnehmer waren auf der Bühne
und wir mitten drin. Die Bewertung dauerte ganz schön lange. Wir erhielten mit einem “Sehr gut“ das Prädikat, welches
wir uns erhofft hatten und uns objektiv auch einordneten. Die Abendveranstaltung durften andere gestalten.
Wir sind nach dem Abendessen alle in den Bus gestürmt und in die Schule zum Feiern gefahren. Es war schon wieder
spät und die Party nahm schnell Fahrt auf. Zwischenzeitlich wurde ein einsamer Mann mit einer Musikbox im
Schlepptau gesichtet. Die Nacht war also wieder feuchtfröhlich, kurz und unruhig. Da wollte jemand schlafend und schnarchend mit Isomatte den Raum „verlassen“. Er hat es doch noch gemerkt, am nächsten Morgen allerdings den
falschen beschuldigt. Man hätt e also doch…..
Nach einem abermals tollen Frühstück haben wir uns wieder auf den Weg gen Süden gemacht. Beim Spielen auf dem Telefon ist mir doch glatt ein Bericht vom NDR Fernsehen über das Rendezvouz der Besten aufs Handy gesprungen.
Hauptsächlich ging es natürlich um die Lokalmatadoren. Aber auch wie waren mit zwei Sequenzen aus unserem
Programm zu sehen. Sogar die Väter beim Handstand. Wir haben es ins Fernsehen geschafft . Das hat doch was.
Nun kommt die besinnliche Weihnachtszeit. Denkste. Neben unserer Weihnachtsgala am 17. Dezember geht es am
8. Januar 2017 gleich in der Mercedes-Benz Arena richtig los. Anschließend kommt der Landesausscheid für das
Bundesfinale -Rendezvouz der Besten 2017 und ein Auftritt beim EWE Hallenfussballcup. Das alles im Wochenrythmus.
Also Training, Training, Training, Train, Trai………. Das hat allerdings auch etwas Gutes. Wir bleiben in Form und der
Schmerz lässt gar nicht erst nach!! ;-))
PS: Unsere liebe Physiotante Petra ist übrigens wieder aufgetaucht!! ;-))
Vielleicht nicht perfekt, aber immer einzigartig. 5,3,4,1 – Weiter geht`s!!
Euer Pinguin Nr. 7 – GP

Ausgeträumt!!!

Zu Pfi ngsten konnten wir an der Ostsee noch ein wenig träumen von den nächsten Auft ritt en.

Es war bereits klar, dass wir zum Bundesfi nale des Rendezvous der Besten nach Neumünster fahren. Wenn die anderen bereits die Vorweihnachtszeit einläuten müssen wir nochmal ran. Wir werden uns mit den Besten des Landes messen. Unser Ziel ist ganz klar das Erreichen des Abendfi nales. Mal schauen was das wird. Am 26. November wissen wir mehr.

Vorher treten wir noch bei der „Show & Dance Gala“ in Berlin im Fontanehaus am 24. September auf. Hierbei entscheidet das Publikum über Sieger und Platzierte. Also, ich zähle auf Euch. Vorher gibt es noch drei Trainingseinheiten. Das kann was werden. Die Männer sollen jetzt einen Handstand machen. Wer kommt nur auf solche Ideen? Allerdings haben auch schon einige geübt.

Hier ist der Erfahrungsbericht:
Wochenende bei Papa: total moti viert, ich will Handstand mit Welle machen. Komm meine liebe Tochter, zeig mir das. Kind zeigt, sieht auch nach der 10ten Vorführung total einfach aus, zumindest auf dem Trampolin. Erste Versuche von Papa, nach dem 6. Versuch muss ich abbrechen, meine ach so liebe Tochter macht sich sonst vor Lachen in die Hose. Kind muss auf Toilett e, Papa macht’s mal alleine. Ergebnis, die Arme knicken ein, Papa fällt auf die Fresse. War ja nur Trampolin, also halb so schlimm. Tochter kommt wieder; und Papa, kannst Du es?? Muss mein hoch rotes Gesicht wegdrehen, Tochter wäre wohl sonst vor Schreck weggerannt. Nun beschließe ich abends allein im Keller auf Sportmatt e an der Wand allein zu üben. Erster Schwung, zweiter Schwung, die Beine wollen nicht mal in die Näher der Wand, mehr Schwung. Oh supi, funkti oniert, es knallt gegen die Wand, federt zurück, alles kracht auf die Matt e, Frau und Kind kommen aufgeregt runter, Kind kann sich das Lachen nicht verkneifen und Mama fragt so komisch, Schatz Du hast da was am Mund, kriegst Du Herpes? Ich denke an Tina und Susi, stell diese Monstermatt e wieder weg und freue mich auf Mitt woch.

Soviel zu den entbehrungsreichen monsterharten und von eisernem Willen geprägten Trainingseinheiten der Papas. Sogar in den Ferien wurde unerbitt lich weitertrainiert. Inzwischen trauen sich einige sogar das Volleyballspielen mit freiem Oberkörper. Da ist was los am Strand. So mehr wird dazu nicht preisgegeben.

In meinem letzten Bericht habe ich noch von der großen Halle in Berlin geträumt. Es hat sich ausgeträumt, oder anders rum, einige Träume werden wirklich wahr. Wir fahren am 08. Januar 2017 wieder zum „Feuerwerk der Turnkunst in die Mercedes-Benz Arena. Wie g… ist das denn. Berits zum zweiten Mal dürfen wir das „Feuerwerk der Turnkunst“ eröff nen. Da zahlt sich das Training ja wohl doch aus. Ick freu mir.

Uns steht also ein heißer Herbst bevor. Packen wir es an. Das wird ein Riesenspaß. Ich hoffe, Ihr seid alle dabei und unterstützt uns wie immer in der großen Pinguinturnerschwarzundweißfamilie.

Vielleicht nicht perfekt, aber immer einzigarti g. 5,3,4,1 – Weiter geht`s!!

Euer Pinguin Nr. 7 – GP

Das Leben nach den Pinguinen!!

 

Das PINGUINO2WORLDHELSINKIJAHR ist ja nun schon eine Weile vorbei. Nach unserem Helsinkiausflug hat sich die gesamte Pinguinfamilie erst einmal schlafen gelegt. So schön unsere Reise auch war, so anstrengend war diese auch. Für die Überlandfahrer in den Versorgungswagen war die Reise noch drei Tage länger. Und das schlaucht auch einen gestandenen Pinguin.

Am 19. Dezember 2015 haben wir die Pinguine zur Landessportschau in Potsdam noch ein letztes Mal hochfliegen lassen bevor wir sie erstmal eingemottet haben, denn alle wollten nach dieser überaus aufregenden Weltgymnaestrada in Helsinki vorerst ein Bisschen ruhiger treten.

Allerdings kann ein wenig Training ja bekanntlich nicht schaden!! ;-)) So haben wir ein paar Sachen ausprobiert und unsere großen Mädels haben zu Weihnachten 2015 schon mal ein kleines Programm einstudiert und im Bildungszentrum Erkner aufgeführt.

Zur nächsten Weltgymnaestrada eine neue Show – das wär’s so dachten Einige, wenn auch nur ganz leise, ganz still und heimlich!! ;-))

Wir waren tiefenentspannt und hatten alle Zeit der Welt, zu überlegen wie es mit unseren Pinguinen nun eigentlich weitergehen oder könnte. Hier und da wurden Wünsche und Vorstellungen geäußert, mit denen unsere Trainer nach und nach ein neues Bild entwickeln konnten.

Das „Rendezvous der Besten“. Da könnten wir ja mal mitmachen!! ;-))

Wir haben uns gleich Verstärkung von unseren Jungs geholt – die sind richtig gut drauf und vor allem schmerzfrei – und im Januar angefangen unser neue Show „Schwarz und weiß – die Reise auf dem Eis“ einzustudieren. Richtig!! Ein wenig Pinguin ist immer wieder dabei. Zumal unsere kleinen Mitglieder des Showteams die Pinguine weiterleben lassen und ebenfalls eine neue Show „Schwarz und weiß – verschieden und doch gleich“ für die Tuju-Stars in Berlin einstudierten. Hier gibt es sogar Schneehasen und total süße, kleine Pinguine.

Beide Shows sollten bald Premiere feiern und irgendjemand hat mal wieder an der Uhr gedreht. Die Zeit wurde nun doch knapp. Auch deshalb haben wir mal wieder ein Sondertraining in der Sporthalle der evangelischen Schule in Friedrichshagen eingelegt – eine tolle Location!! Wir wurden von unseren Trainern wie schon oft von links nach rechts geschoben – „nein, so doch nicht“ oder „noch mal zurück“ oder „andersherum sah es doch besser aus“. Das kennen wir ja. Sie werden schon wissen was sie da machen. Zum Ende des Sondertrainings probierten wir unseren Auftritt das erste Mal in unseren neuen Kostümen – Anspannung und Vorfreude machten sich breit.

Am 23. April 2016 war es dann soweit und wir fuhren alle in die Schöneberger Sporthalle am Sachsendamm. Na toll, wir waren also schon wieder mittendrin, statt nur dabei!! ;-)) Mit allem was dazu gehört. Anreise organisieren, schminken (natürlich nur für die Mädels), Eltern, Freunde und Bekannte einladen, Kostüme sortieren und und und … bei 60 Teilnehmern gibt es viel zu tun.

Mit der Startnummer 9 waren die „Kleinen“ quasi unser Mini Show Team an der Reihe. Ihr hättet mal die Trainer sehen sollen. Die waren noch aufgeregter als die Kinder und die waren schon außer Rand und Band. Wir haben also unsere Eiswelt aufgebaut und es ging endlich wieder los. Ein tolles Programm haben die Trainierinnen der Pingus auf die Beine gestellt. Die Kleinen haben die Bühne gerockt und eine tolle Show hingelegt. Unterstützt von den Großen, die voller Freude mit dabei waren.

Mit der Starnummer 13 (eine tolle Zahl) waren wir dann dran. Die Spannung stieg, denn wir hatten keine Ahnung wie unser neues Programm ankommt. Es saß sicher noch nicht perfekt. Egal, wir wollten es endlich allen präsentieren. Kurz bevor es losging haben unsere Trainer den Druck erhöht und für jeden verpatzten Kopfstand der Männer eine Kiste Bier (und Brause) eingefordert. Und wenn alle stehen? Dann sind die Trainer dran. Jetzt waren alle bei 110%!! Bei tollem, eisblauen Licht und Eisnebel haben wir eine wundervolle Show abgeliefert. Die originellen Kostüme der Mädels, die turnenden Väter mit Ihren Töchtern und Söhnen und die Präsentation unsers Programmes, haben das Publikum (und auch unsere Trainer) endgültig verzaubert. Wir haben es geschafft. Der erste Auftritt mit unserem neuen Programm fühlte sich so richtig gut an!!
Nun warteten wir auf die Siegerehrung. Als erstes kamen die kleinen mit der Tuju Show an die Reihe. Ein dritter Platz und das beim ersten Versuch. Toll gemacht. Die Kinder hatten sich allerdings ein wenig mehr erhofft. Sportlerehrgeiz eben. Dann kam die Wertung für das „Rendevouz der Besten“ des märkischen Turnerbundes. Da war sie wieder, die Putenpelle. Auf einmal war die große Aufregung bei allen wieder da. So ist das eben, wenn man sich dem Wettbewerb stellt. Wir mussten ewig warten bis die Startnummer 13 aufgerufen wurde. Aber das ist ja bekanntlich ein gutes Zeichen. Schließlich kommt das Beste zum Schluss!! ;-)) Tatsächlich konnten wir den ersten Platz erringen und in der Mitte, auf das aus Turnmatten bestehende Siegerpodest, steigen. Anfangs das höchste Treppchen, als wir aber da oben den PINGUINSIEGESFREUDENTANZ in voller Länge zelebriert hatten, war auch das Siegerpodest platt.

Jetzt fahren wir zum Bundesfinale nach Neumünster im November. Na toll… es geht schon wieder los.

Ich bin mir sicher, dass wir bis dahin noch eine Schippe drauflegen können. Es geht also weiter und wer weiß, was alles noch so kommt. Da gibt es ja noch die große Halle am Ostbahnhof….. Das wär’s doch, oder? Okay man wird ja mal träumen dürfen.

Als nächstes steht unser alljährliches Trainingslager in Sellin zu Pfingsten an. Da werden wir ein paar Elemente trainieren und alles verfeinern. Aber auch Spiel, Spaß, Grillen und Feiern wird nicht zu kurz kommen. Und beim Blick über die Weiten der Ostsee, können wir weiter träumen … So nun hab ich Euch wieder genug vollgequatscht äh …

Vielleicht nicht perfekt, aber immer einzigartig. 5,3,4,1 – Weiter geht`s!!

Euer Pinguin Nr. 7 – GP

PS: Wir freuen uns schon auf den Kasten Bier (Brause), welchen die Trainer in Sellin ausgeben

Unser achter Tag.

Unser achter Tag, die Abreise und die Ankunft in der Heimat.

Nach einer Woche voller kunterbunter Erlebnisse, begann unser Rücktransfer in die Heimat um Punkt 6.55 Uhr.

Alle waren riesig geschafft aber auch voller Vorfreude den Zuhausgebliebenen bald wieder in den Armen liegen zu können, von den aufregenden Erlebnissen zu berichten, mit einem zufriedenen Lächeln abends in das eigene, wohlig warme Bettchen zu schlüpfen, um süß von unserem gemeinsam erlebten Erfolg zu träumen.

Nach dem alle Flüge ohne Verspätung und sonstige Komplikation von Statten gegangen waren, begrüßte uns am Flughafen Berlin-Tegel schon unser überaus freundlicher Busfahrer vom Beginn der Reise. Nun sollte es nur noch ein knappes Stündchen dauern bis wir wieder in Erkner waren.

An der Stadthalle angekommen waren wir für einen kurzen Moment fast etwas enttäuscht, weil noch niemand am vereinbarten Treffpunkt zu sehen war. Als aber unser Bus langsam rückwärts Richtung Eingang der Stadthalle rollte, gab es kein Halten mehr!! Auf einmal erblickten wir eine Traube aus unseren Familien und Freunden. Geschmückt mit Luftballons, Fähnchen und sogar einem Banner nahmen Sie uns in heimatlichen Empfang. Wir freuten uns wirklich sehr und waren emotional unglaublich berührt. Als sich endlich die Türen des Busses öffneten stürmten alle zu ihren Lieben. Wieder vereint und überglücklich lagen wir uns noch lange in den Armen.

Vielen Dank all denjenigen, die diesen Empfang möglich gemacht haben!! Ihr, das Essen, die Dekoration und natürlich das “Trainerwasser” waren echt total Spitze!!!! ;-))

Eure Pinguine.

Unser siebter Tag.

 

Unser siebter und leider letzter Tag in Helsinki.

Nach einer in Teilen fast durchfeierten Nacht und der ersten gemeinsamen Raupe mit dem TSV Falkensee hieß es gegen sieben Uhr schon wieder aufstehen. Manche Augen waren heute morgen wirklich sehr sehr klein!! ;-))

Als Ausklang unserer Reise konnten wir uns heute entspannt zurück lehnen und die einzelnen Vorführungen der FIG Gala bewundern. Auch hier sahen wir kunterbunte und internationale Programme aus aller Herren Länder. Der Kreativität und der Professionalität jedes Einzelnen Acts waren keine Grenzen gesetzt. Besonders atemberaubend war der Auftritt der Österreicher zum Finale der Show.

Was uns allerdings sehr irritiert hat, waren unsere Sitzplätze, die extreme Steilheit der Ränge, die Höhe und das offensichtlich fast fehlende Geländer. Wir hangelten uns fast ein Bisschen ängstlich von Stufe zu Stufe und von Sitz zu Sitz.

Der erneute Fußmarsch zum Messukesskus wurde dann mit dem Mittagessen belohnt. Anschließend tauschten auch wir endlich was das Zeug hielt. Deutschlands T-Shirts, Hosen, Mützen, Pullis, Jacken und noch Vieles mehr wechselten den Besitzer. Helsinki rund um die Messe und das Olympiastadion schienen zu einem Basar geworden zu sein.

Teilweise kunterbunt und total glücklich über die getauschten Trophäen, Andenken und Souvenirs machten wir uns auf den Weg zur Abschlussveranstaltung im Olympiastadion. Das World-Team der Gymnaestrada zeigten auch hier riesige Formationen. Nachdem das Land für die nächste Weltgymnaestrada bekannt gegeben wurde, liefen alle womöglich zukünftigen Volunteers aus Österreich ins Olympiastadion ein und bejubelten die Entscheidung des Komitees. Fast wie bestellt weinte plötzlich der Himmel über Helsinki beim Verlassen der Arena.

Dank Hannes hatten wir heute Abend ein super leckeres Abendessen!! Fast 50 Pinguine fielen bei Pizza Rax im Zentrum Helsinkis ein und stürmten das ober leckere Buffett. Nach frischer Pizza, Maiskölbchen, Hühnchen, leckerem Salat, Eis mit Lakritzsosse und vielem mehr fuhren wir nun wirklich erschöpft und mit vollen Pinguinbäuchen in unsere Unterkunft zurück.

Um morgen früh pünktlich um 6.55 Uhr mit dem Transfer zum Flughafen zu fahren, begann unmittelbar nach Ankunft das große Packen. Jetzt schlafen alle kleinen Pinguine schon um Euch morgen Nachmittag freudestrahlend in die Arme zu fallen.

Wir freuen uns riesig auf Euch!! Bis in ein par Stunden an der Stadthalle in Erkner, wir sehen uns gleich wieder!! ;-))

Liebste Grüße von

Euren Pinguinen.

Unser sechster Tag.

Unser sechster Tag, der Spirit der Weltgymnaestrada und Emmas Geburtstag.

Unser heutiger Auftritt fand um 17.00 Uhr statt. Wir waren das letzte deutsche Team und das viertletzte der gesamten Weltgymnaestrada in Helsinki überhaupt. Das war echt der Hammer!!

Jetzt kommen noch die FIG-Gala und die Abschlussveranstaltung im Olympiastadion. So wie alles am Montag angefangen hat, endet nun leider schon wieder diese nicht nur von uns so lang vorbereitete und heran gewünschte Weltgymnaestrada 2015.

Aber der Reihe nach. Heute haben wir bis 8.00 geschlafen und dann ganz in Ruhe gefrühstückt. Zwischendurch haben wir Emma das erste Mal hochleben lassen. Danach haben wir den Nachfrühstücksschlaf ausgiebig zelebriert!! ;-))

Um 12.00 Uhr ging es dann zum Messukeskus zum Mittag. Heute gab es Lasagne. Das war wirklich lecker. Gleich im Anschluss haben wir dann mit den schon zur Routine gewordenen Lackierarbeiten begonnen.

Die anderen unserer Rasselbande konnten noch ein wenig die Atmosphäre der Weltgymnaestrada in den Messehallen geniessen. So langsam haben wir alle Feuer gefangen. Als am Sonntag alle Mannschaften im Stadion bei der Eröffnungsveranstaltung saßen, konnte man jede Nation an der Kleidung erkennen. Das hat sich zwischenzeitlich komplett erledigt. Hier wird alles getauscht, was nicht angewachsen ist. Die Mützen waren als erstes dran. Inzwischen haben unsere Pinguine Shirts aus aller Herren Länder. Selbst Schuhe wollten einige schon tauschen. Unsere Deutschland-Rucksäcke sind auch schon recht übersichtlich geworden. Wir haben brasilianische, chilenische, portugiesische, norwegische und Rucksäcke aus der Schweiz in unseren Reihen.

Die kleinen Pins, zu deutsch Anstecker werden munter getauscht. Das ist Völkerverständigung auf höchstem Niveau. Unsere kleinen Pinguine haben gemerkt, dass man keine gemeinsame Sprache sprechen muss, um sich verständigen zu können. Finger, Hände, Füße und Gestik sind völlig ausreichend!! ;-))

Pünktlich um 17.00 Uhr waren wir heute an der Reihe. Die Hütte war gerappelt voll. Die Bodenmatten erschienen uns ein wenig zu kurz. Allerdings lag diese optische Täuschung eher an der Größe der Auftrittsfläche und den dazu gehörigen Rängen!!

Unser Auftritt war heute leider nicht ganz perfekt, aber einzigartig wie immer!! ;-)) Die Aufregung und unser Anspruch eine besonders gelungene Vorstellung zu zeigen, ließen uns heute besonders nervös und angespannt sein.

Anschließend sind wir wieder zurück zur Schule gefahren und haben eine weitere Raubtierfütterung erleben dürfen.

Frage: Ist es möglich Salami schneller zu schneiden, als Pinguine diese verdrücken? Antwort: Nie im Leben!! ;-))

Noch etwas zum Wetter. Laut unseren gut recherchierten Informationen regnet es in Deutschland wohl recht häufig. Hier hat es zwar auch schon geregnet, aber momentan und eigentlich die gesamte Woche über haben wir optimales Gymnaestradawetter – 20 Grad und Sonnenschein. Besser geht es nicht!!

Inzwischen merken wir, dass die Woche ganz schön an den Kräften zehrt. Mit 13 anderen Männern in einem Raum zu schlafen ist sehr – sagen wir mal – „abwechslungsreich“ . Ein Kanon ist nichts dagegen!! ;-)) Und Luftmatratzen als Dauer-Schlaflösung sind nicht wirklich eine komfortable Perspektive. Nach geschätzten 130 km zu Fuß sind unsere Füße schlichtweg platt gelaufen!! ;-))

Ein weiteres Highlight dieses fünften Tages war Emma´s Geburtstag. Wir ließen sie zu ihrem 13. Geburtstag so hoch leben wie es nur ging. Ein Ständchen folgte auf das Nächste!! Selbst nach unserem Auftritt sang die Moderatorin und unser Publikum Emma und Henna aus Falkensee das Geburtstagsständchen: „Happy Birthday to you!!“. Dieses Erlebnis wird sicher beiden Mädchen noch lange in Erinnerung bleiben!! :-))

Nach einem gemeinsamen Abschluss-Flashmop lassen wir nun den angebrochenen Abend langsam und geruhsam ausklingen.

Die vielen und vor allem intensiven Emotionen zu beschreiben ist nicht ganz einfach. Das macht sicher jeder von uns ganz persönlich wenn wir wieder bei Euch sind. Wir freuen uns auf Euch!!

Viele liebe Grüße

von Euren Pinguinen.

Unser fünfter Tag.

Unser fünfter Tag und der zweite Auftritt.

Für die Pinguinfamilie startete der Donnerstag schon sehr zeitig, um 5 Uhr um genau zu sein. Trotz müder Augen ging das Schminken gleich los und nebenbei wurde den Pinguinen von lieben Helfern das Frühstück zubereitet. Hingegen aller Erwartungen ging es zügig und trotzdem entspannt Richtung Messehalle 7, wo unser zweiter Auftritt statt fand.

Dort angekommen bereitete sich unsere Pinguinherde voller Vorfreude auf den Auftritt vor. Besonders schön war der Moment, in dem sich alle Pinguine nochmal versammelt hatten, um sich gegenseitig zu motivieren. Im Kreis wurde nochmal klar „Einer für Alle und Alle für Einen“.

Mit Herzklopfen, aber auch viel Vorfreude, gingen wir auf die Bühne und begeisterten das Publikum. Diese Begeisterung übertrug sich auch auf uns!! ;-)) Alles im Allem war es eine gelungene Performance, mit Höhepunkten wie dem Schlüpfen unseres Babypinguins Luise und dem schönen gemeinsamen Abschlusstanz. Danach watschelte die Pinguinfamilie freudestrahlend und stolz gemeinsam mit den Dreamdaddys aus Falkensee von der Bühne.

Schnell wurden die Sachen gepackt und andere Nationen angefeuert. Doch nach der großen Aufregung verspürte jeder Pinguin allmählich Hunger und somit ging es zum Mittag. Nach der Anspannung und den neu gesammelten Eindrücken steckte uns die kurze Nacht noch in den Knochen. Somit ging es für die meisten wieder in die Schule zum entspannen.

Ein kleiner Teil unserer Truppe hat sich unter der Führung von Hannes die Festungsinsel Suomenlinna angeschaut. Bei strahlendem Sonnenschein sind wir mit einer kleinen Fähre auf die Insel übergesetzt. Wir hatten somit gleich eine kleine Hafenrundfahrt. Nach einer kleinen Erkundung haben wir uns unter einer uralten Linde ein wenig ausgeruht. Ganz schnell waren „Schlafgeräusche“ zu hören. ;-)) Alle waren tiefen entspannt.

In der Ferne zog ein Gewitter auf. Blitze über der Skyline von Helsinki. Diese Bilder haben sich blitzschnell in unser Hirn eingebrannt. Das waren tolle Eindrücke!!

Bei unserer weiteren Erkundung haben wir die Kanonen gefunden und genauestens inspiziert.

Hannes hat das Ganze noch mit ein wenig Fachwissen untermalt und so hatten wir einen tollen Ausflug und das Gewitter hat uns zum Glück verschont.

Um 18.00 Uhr haben wir die Pinguinfamilie wieder zusammengeführt, wir trafen uns an der „Get together Area“ um gemeinsam zu essen. Ganz nach dem Motto „Make the earth move“ schlängelte sich die internationale Polonaise, angeführt von den Pinguinen, über den Platz. Trotz guter Stimmung, machte sich nach diesen anstrengenden Tagen schon wieder die Müdigkeit breit und wir machten uns auf den Weg nach Hause.

Zu Hause angekommen liefen wir aber wieder zu Höchstformen auf und es begann einer hitziger „Shufflecontest“!! ;-)) Nebenbei hingen die mit Febreeze eingesprühten Pinguine auf der Leine.

Kurz bevor die Meute ins Bett gehen wollte, traf auch der verloren gegangene Pinguin Susi wieder ein. Sie kam von einer auf einem Ausflugsschiff organisierten Dankes-Feier des Deutschen Turner-Bundes, wo sie uns mit Sicherheit gut vertreten hat. Sie berichtete uns von einem gelungenem Abend.

Glücklich und gespannt auf den kommenden Auftrittstag gingen alle nach langen wachen Stunden müde, geschafft und auch etwas … ins Bett!! ;-))

Viele liebe Grüße

von Euren Pinguinen!! ;-))

PS: Wir möchten Euch schon jetzt für Eure tollen Kommentare danken!! Sie sind wirklich toll und auch wir selbst haben beim Lesen manchmal „Pippi“ in den Augen!! :-))

 

Unser vierter Tag.

Der vierte Tag – ein geplanter Gammeltag und was daraus wurde.

Heute konnten wir etwas länger schlafen. Beim Frühstück waren wir fast die Letzten und doch mussten einige auf dem Boden picknicken, da keine Plätze mehr frei waren. Gestandene Gymnaestrada Teilnehmer sagten: „Auch das müsse man mal erlebt haben und traten glatt auf die nächste Stulle!!“

Gegen 11.00 Uhr haben wir uns in aller Ruhe auf den Weg zum Messukesskus gemacht und Mittag gegessen. Anschließend sind wir zum „German Afternoon“ gegangen und erlebten eine lebendige, tolle Show.

Neben den „Bacharaches Oldtimern“ und den „Green Spirits“ sahen wir interessante Darbietungen aus Dance, Akrobatik und kreativ umgesetzten Programmen. Sehr bemerkenswert waren auch die Übergänge jedes einzelnen Acts. Angefangen mit den aufgestapelten Mattenrollen die zu Bergen wurden oder der Wiederaufbau der Bodenmatten über die Darstellung von Wasser und Wellen. Es waren wirklich tolle Anregungen für zukünftige Showprogramme dabei!! ;-)) Aus Sicht des Alters ist nach oben noch eine Menge Luft, denn Saltos oder Akrobatik mit viel Witz sind – wie wir heute gesehen haben – jenseits der 60 durchaus noch sehr gut möglich!! ;-))

Am Nachmittag haben wir die City von Helsinki unsicher gemacht. Bei herrlichem Sonnenschein haben wir am Hafen die Seele baumeln lassen und die Kinder konnten ein dickes, leckeres Eis essen. Nun konnten auch wir endlich das Flair der kleinsten skandinavischen Hauptstadt in uns aufsaugen.

Da wir morgen einen anstrengenden und sehr früh beginnenden Tag haben, teilte sich die Gruppe nach dem gemeinsamen Abendbrot in Zuseher des „Midnight Sun Spezials“ im Olympiastadium und den „Nach-Hause-Fahrern“ zum Schlafen.

Morgen wird unsere Nacht spätestens um 5.00 Uhr vorbei sein. Und auch deshalb werden wir unseren heutigen Bericht an dieser Stelle erst einmal beenden und von unserem morgigen Auftritt um 9.40 Uhr süß träumen.

Drückt uns für morgen all Eure Daumen und Zehen!! ;-))

Viele liebe Grüße

Eure Pinguine.

Unser dritter Tag.

Unser dritter Tag – der 1. Auftritt.

Heute gab es schon um 7 Uhr Frühstück. Somit war die letzte Nacht sehr zeitig zu Ende und als ob unsere „grünen“ Volunteers es gewusst hätten, gab es eine Extra-Stärkung Kakao und Milch.

Pünktlich ab 8.00 Uhr wurden dann die Pinguine „lackiert“. Nach etwa zweieinhalb Stunden war auch der letzte Strich getrocknet und wir machten uns gegen 11.00 Uhr auf den Weg zum „Messukesskus“. Das sind die Messehallen wo unsere Auftritte während der Weltgymnaestrada stattfinden.

Unsere frisch verwandelten Pinguin-Mädels und Jungs ;-)) haben bereits im Zug alle Blicke auf sich gezogen. Im Messukesskus angekommen, ging die Knipserei schon los. Alle wollten Fotos mit den Pinguinen. Wir haben die Stimmung mit unseren lauten Gesängen noch zusätzlich angeheizt!! ;-))

Nach dem Mittagessen ging es endlich los. Nun waren auch die Aufregung und die Klöße im Hals plötzlich und „vollkommen unerwartet“ wieder da!! ;-)) Schließlich war es auch unser erster gemeinsamer Auftritt mit den „Dreamdaddys“ aus Falkensee.

Im ausreichend großen Backstage-Bereich (wir befinden uns schließlich in einer Messehalle einer europäischen Hauptstadt) haben wir uns dann gemeinsam erwärmt. Die „Air-Cracks & Friends“ haben uns dafür ihre Tumblingbahn zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!!

Endlich wurden auch die Pinguine von der Leine gelassen. Nach einer langen Zeit der Vorbereitung mit hartem Training flogen die Pinguine endlich wieder in dem so angenehmen Rampenlicht. Wir konnten eine gelungene Performance gemeinsam mit dem TSV Falkensee genießen. Leider ist unser Auftritt immer noch viel zu schnell vorbei. Aber wir dürfen ja zum Glück noch zwei mal ran!! ;-))

Anschließend haben wir uns noch einige weitere Performances von anderen Nationen anschauen können. Es ist schon erstaunlich, wie vielfältig Showprogramme sein können. Der Phantasie sind halt keine Grenzen gesetzt.

Der Tausch von Pins, also zu deutsch Ansteckern, läuft auf Hochtouren. Die Mädels haben die Aufmerksamkeit der anderen Gymnaestrada-Teilnehmer, noch geschminkt genossen. Am liebsten wären wir noch ein paar Stunden dort geblieben. Aber die Geräusche aus der Magengegend wurden zunehmend lauter. Somit haben wir uns auf den Rückweg gemacht und wieder ein 3 Gänge Menü aus dem Campingkoffer vertilgt.

Unser Schlachtruf für die Woche: 5.3.4.1. … Schwarz und Weiß – Wir verzaubern das Eis. Besonders schön ist es wenn klein Luise diesen Schlachtruf anstimmt, um sich für den Tausch ihrer Schweden Mütze zu bedanken!! ;-))

PS: Über weitere Statements und Grüße aus der Heimat würden sich alle Pinguine riesig freuen!! ;-))